(zu alt für eine Antwort)
<2011-03-29> Allgemeine Service+Tarife-FAQ
Marc Langer
2011-03-31 22:00:00 UTC
Archive-name: de/tk-faq
Posting-frequency: twice a month (1st and 15th)
Last-modified: 29.03.2011
URL: http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Usenet: de.comm.anbieter.festnetz.misc,
de.comm.anbieter.mobil,
de.answers, news.answers
Diskussion: Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie.
Followup-To auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt,
ggf. passendere Gruppe benutzen
FAQ-Betreuung: Marc Langer <***@marclanger.de>
FAQ-Gründer: Carsten Strache <***@strache.de>
Mitarbeit u.a.: Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee,
Jürgen Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas
Nitschke, Stephan Schneider, Stefan Blobner, Bertram
Schlenker, Oliver Reimann, Dennis Munoz, Bernd-David
Rückert, Tobias Brendler, Georg Westermann, Tim Joswig,
Georg Neis, Ronny Hick, Frank Markopoulos,
Andreas T Stier, Oliver Friedman, Steffen Wenzel,
Martin Krieger, Kaweh Jazayeri, Andreas Schael,
Theo Noll, Martin Gerdes.

Änderungen in der aktuellen Version:
- Abschnitt 14a: Telekom überarbeitet

Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist
unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht
das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde.


Inhalt:
--------------------
01 Call by Call & Preselection
03 Wie groß ist mein Citybereich?
04 Was ist 'offenes' CallByCall?
05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?
06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30
07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)
08 Monitormodus von Handys
09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten
10 eMails an Handys
11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze
12 Callback & Callthrough
13 Bringt die Anschaffung eines Dual-SIM-Adapters etwas (23.04.2010)
14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop)
14a Einschränkungen von Guthabenkarten
14b Discounter-Karten
15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?
16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?
17 Was kosten Servicenummern?
19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?
20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?
21 Werbefinanziertes Telefonieren
23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale)
23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz
24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox und Sprachbox
25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen
26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk
27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz
A Einige Begriffe

--------------------

01 Call by Call & Preselection (27.03.2009)

Zunächst einige Abkürzungen:

Telco - Telekommunikationsgesellschaft
CbC - Call by Call
TNB - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist)
VNB - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per
Call by Call oder Preselection ausgewählt wird)

Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem*
Gespräch eine andere Telefongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu
die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt
aufgebaut ist:

0100yy (y = 0..9) - oder -
010xy (y = 0..9, x = 1..9)

Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte
1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099)
alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man
auf http://www.bundesnetzagentur.de im Bereich "Rufnummernverwaltung".

CbC funktioniert bisher nur im Festnetz. Im Mobilfunk soll es laut
Bundesnetzagentur wegen der hohen Investitionskosten der Netzanbieter
noch viele Jahre ausgesetzt werden.

Ortsgespräche, also Gespräche innerhalb desselben Vorwahlbereiches, können
seit dem 25. April 2003 ebenfalls per Call-by-Call geführt werden.
Die eigene Ortsvorwahl muss nicht mitgewählt werden, lediglich die
entsprechende 010xx-Vorwahl und direkt dahinter die Ortsnetzrufnummer.

Allerdings bieten nur ein paar CbC-Anbieter Ortsgespräche an, viele von
diesen sogar (noch) nicht bundesweit. Testen kann man das, indem man es
einfach ausprobiert. Funktioniert es nicht, so sollte man folgende Ansage
hören: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen
gewünschten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an." Diese Ansage sollte
auch bei Wahl der Testrufnummer 010xx-0311 kommen.

Mittlerweile eher historischen Wert als Tarifzone hat der "Nahbereich"
oder "Citybereich", ein etwa 20 km breiter Gürtel ums eigene Ortsnetz.
Als mittlerweile fast einziger Anbieter berechnet die Deutsche Telekom
Telefonate dorthin zum Ortstarif, die meisten anderen Gesellschaften zum
Ferntarif. Angesichts der dramatisch gesunkenen Gesprächsentgelte (und des
mittlerweile kleinen Unterschied zwischen Orts- und Ferntarifen ist das
heute kein großer Vor- oder Nachteil mehr.

Jeder Telefonanschluss ist in der Vermittlung auf einen bestimmten
Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt, und zwar getrennt für Fern- und
Ortsgespräche. Standardmäßig ist jeder Anschluss auf den
Teilnehmernetzbetreiber voreingestellt, bei Telekom-Anschlüssen also
auf die 01033 der Telekom.

Bei jedem Telefonat ohne Vorvorwahl ergänzt die Vermittlung diese
entsprechend der Voreinstellung, im Beispiel geht also ein Gespräch ohne
Vorvorwahl über das Netz der Deutschen Telekom.

Bei Telekomanschlüssen kann der Kunde diese Voreinstellung ändern lassen,
und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Wenn er das tut, gehen
Gespräche ohne Vorvorwahl in Zukunft über das Netz einer anderen
Telefongesellschaft. Andere Anbieter lassen i.d.R. nur Gespräche über
ihr eigenes Netz zu, z.B. bei Arcor ist also keine Preselection und
kein Call by Call möglich. Lediglich die Telekom ist verpflichtet,
dieses bei ihren Telefonanschlüssen anzubieten.

Um die Voreinstellung zu prüfen, beispielsweise um festzustellen, ob eine
Änderung der Voreinstellung bereits wirksam ist, ruft man 0310 (für
Ferngespräche) und 0311 (für Ortsgespräche) an. Man hört unter diesen
Nummern eine kostenlose Ansage des entsprechenden Verbindungsnetzbetreibers.

Die Telekom berechnet für eine Änderung der Voreinstellung ein Entgelt in
Höhe von 5,11 Euro. Manche Telefongesellschaften erstatten dieses Entgelt
(beispielsweise in Form einer Gutschrift).

Das CbC-Verfahren ist von einer Voreinstellung unabhängig. Auch nach einer
Änderung der Voreinstellung kann man beliebig vorvorwählen. Um den bisherigen
VNB doch noch zu nutzen, muss man nun dessen Vorwahl benutzen, z.B. die 01033,
um doch noch ein Gespräch über die Telekom zu führen.

Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife
aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt,
ist http://www.teltarif.de/

Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man auch z.B. hier:
http://www.billiger-telefonieren.de/

Übersichten über die Anbieter von offenem Call by Call (Auswahl):
http://blitztarif.de/
http://telcolist.de/ (leider nicht mehr geflegt)

Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist unter den
Telefonnummern 01805 / 101000 (14 Cent die Minute) oder
030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von
Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt.
Fax: 030 2248 05 15.
URL: http://www.bundesnetzagentur.de/
Link zum Mailformular: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Kontakt_-__Wegbeschreibungen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Telekommunikation_1ml.html


--------------------

03 Wie groß ist mein Citybereich?

(10.04.2010) Für Telekom-Kunden ist dieses unter
https://www.t-home.de/CMS-PK-Ihr%20Citybereich?CatalogCategoryID=KDYFC7ITEuAAAAEeEVBofD6V&ServiceboxCatID=ihr_citybereich
ermittelbar. Der "Citybereich" stellt einen Sondertarif dar und entspricht
nicht der Größe des "Ort"snetzes (dieses ist auf die Vorwahl beschränkt).

--------------------

04 Was ist 'offenes' CallByCall?

(10.02.2011) Bundesweit verfügbare Gespräche im offenen CallByCall,
das heißt *ohne* Anmeldung und folglich ohne Mindestumsatz, sind
momentan über folgende Anbieter möglich:

010 |TA|net|Anbieter, Marke, weitere Anmerkungen
----|--|---|-----------------------------------------------------------
010 |t | 38|010010 Telecom GmbH; Easybell GmbH (realisiert durch Telefónica)
011 |T | 45|010011 GmbH, Neuer Zollhof 3, D-40221 Düsseldorf
012 |T*| 77|010012 Telecom GmbH (Mega Satellitenfernsehen GmbH)
013 | | 55|"Null 100 13" (SNT Greifswald GmbH, 0800-1013620)
017 | | 78|010017 Telecom GmbH
018 | | 40|Broadnet Deutschland GmbH
029 |t | 58|TelemediaConnect GmbH
033 | | 13|IntelliNet
040 |t | 40|Mox Telecom AG; evtl. Einschränkungen, da CTHR-Anbieter
049 |T | 94|MyShop Services GmbH
052 | | 40|010052 (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
057 | | 58|VOIPGO (Voipax GmbH)
058 | | 58|Pennyphone GmbH
066 | | |MCN tele.com AG (01066 GmbH)
090 | | 40|010090 GmbH
11 | | 40|01011 telecom (Achtung, überteuerte Tarife!)
12 |T*| 40|01012 telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln)
13R | | |TELE2 GmbH
15 |i | 51|Maestro Telecom GmbH
17 |B+| 78|Discount Telecom S&V GmbH
18 | | |01018 GmbH (Achtung, überteuerte Tarife! 0310-->Hotline)
19R | | |freenetPhone (Freenet GmbH innerhalb der Freenet AG Holdinggesellschaft
20 |T | 70|Vodafone [08000311070]; ESP Services GmbH Am Seestern 1, 40547
21 |T+| |YooCALL (IN-telegence GmbH & Co. KG); 010210310(0) gesperrt
23r | | |Versatel AG
24r | | 19|01024 Telefondienste GmbH
26 |i | 71|01026 Telecom GmbH & Co. KG
27 |t | 58|DIALMEX GmbH
28R | | |Sparcall GmbH. Andere COLT-Telecom-Reseller u. a. fidelity-
| | |tele.com/cbc2.de (Prepaidmodell MSN-weise),
| | |www.comundo.de/resources/tiscali_preiliste_20080401.pdf
29 |t | 58|01029 Telecom GmbH
30 |t | 58|01030 Telecom GmbH
32r |T | 45|01032 GmbH "Hitfon"
33 | | |Deutsche Telekom AG (nummernbasiert im Amt mit sperrbar)
35 |i | 71|01035 Telecom GmbH
37 | | 58|01037 Telecom GmbH
38R | | |Primacall (Telefónica Deutschland)
39 | | |First Communication GmbH; 5-Minuten-Takt!
40 | | |Ventelo GmbH [QSC]
41r | | |Hansenet/Alice (Telefónica); Ortsgespräche nur regional (HH)
42 | | 58|§Telecall Services GmbH
44 | | 23|Tropolys-Verbund, Fa. PTT-Minex
45 |T | |01045 GmbH; "one4one Services"
47 | | 51|01047 Call by Call GmbH
49 | | 94|European Telecommunication Holding AG
50 | | 19|01050.com GmbH
51R |i | |01051 Telecom GmbH
52 |T*| 40|01052telecom - EPAG Domainservices GmbH
53 | | 78|fon4U Telecom GmbH; branding-Ansage
54 |t | 58|Linkware GmbH
55 | | |Prompt GmbH (SNT Multiconnect GmbH & Co. KG)
56 |T+| |Arcinum
57 |B*|012|01057 [FAIRTALK] Protel GmbH
58r |t | 77|01058 Telecom GmbH (032-Nrn. teilweise nicht verschaltet)
59 | | 94|01059 GmbH
63 | | |01063 TELECOM GmbH & Co. KG
66 |t | 94|01066 GmbH
67 |T+| 78|Linecall Telecom GmbH
68 |T | 45|Prio Services GmbH, 40221 Düsseldorf
70R | | |"Arcor" (Vodafone AG)
71 |i | 51|01071 Telecom GmbH
72 | | 94|01072 Telecom GmbH
73 | | 94|milleni.com GmbH
74 | | 19|(01074) tellfon GmbH
75 | | |"CallandoFon" (01075 Telecom GmbH, "envacom.Telefonie")
76 | | 51|01076 Telecom GmbH
77 |t | |Callax Telecom Holding GmbH
78r | | |3U HOLDING AG
79R |T*| 40|star79 (Ventelo GmbH)
80 | | |telegate AG
81r |i | 51|01081 Telecom AG
83 | | 19|01083 Sparfon (01083.com GmbH)
84 |i | 51|01084 Telecom GmbH
85 |t | 94|01085 GmbH
86r |T+| 78|One Tel Telecommunication GmbH
88R | | |http://www.01088telecom.de/; Sondertarif "www.Tarifwunder", wie
| | |analog bei COLT/01028 der COMUNDO-Tarif, immer noch vorhanden
90R | | |BT Deutschland GmbH
91 | | |01091, Kube & Au GmbH (Achtung, überteuerte Tarife!)
92 |t | |fonissimo (Forester GmbH); 080001092-03/04 f. TA
94 | | |Star Communications GmbH
95 | | 94|eSTART Telecom GmbH
97t |T*| 40|01097telecom
98 |T*| 40|Ventelo GmbH, Mathias-Brüggen Str. 55, 50829 Köln
99 | | 39|First Telecom GmbH; Werbung vor Gesprächsaufbau für
| | 39|(unter 0180-5-606566 abbestellbaren) "Sondertarif"

CbC mit 0900-Nummern (Quasi-CallThrough - bei Ortsgesprächen
Vorwählen der eigenen ONKZ erforderlich):

Nummer |TA|net|Anbieter/Produkt; Anmerkungen
--------|--|---|----------------------------------------------
090050 |t | 58|Inland: nur Mobil
0900531 |t | 58|0310 kostet (1,99 EUR/Min.); auch mit alt. TNB
09001035|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.
09001051|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl.
090033358 = von 01058/01058Telecom für "Ortsgespräche überall"

LEGENDE
r|Ortsgespräche möglich ('R': überall)
t|Tarifansage
T|Tarifansage, Anläuten/Gesprächsbeginn erst *nach* der Tarifansage
*|Netz-Rückmeldung verspätet (Early-Media-Modus bei
|'T'-Ansage evtl. von ISDN-Anlage gesquelcht --> kein TA-Ton)
+|Nummern funktionieren für Tarifansage an allen ISDN-Endgeräten
i|Neben der Tarifansage auch Preisabfrage per Menü (0310+0800..) mgl.
B|Tarifansage nicht durchgängig aktiv, Rufziele werden verschleiert

Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB] (im
Prinzip immer DTAG T-Com, da bei anderen TNBs kein CbC möglich ist)
abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne explizite
Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine Grundgebühr noch
ein Mindestumsatz verlangt werden, da evtl. Vertragsbestimmungen nur
für die Dauer der Verbindung gültig sind. Die 010-Gasse kann kostenlos
gesperrt werden, hierbei entfällt die Möglichkeit, andere Vorvorwahlen
als 01033 per 010xx/0100xx (frühere "Handvermittlung") zu nutzen. Die
Abrechnung der über alternative VNB geführten Verbindungen kann sich
manchmal verzögern (Rechnungszeilentarif; Schnittstelle). Ebenfalls
ändern sich erfahrungsgemäß die Produkteigenschaften der CbC-Nummern
recht häufig, so dass auch hier um Verständnis für evtl. Fehler in
diesem Dokument (obenstehende Tabelle) gebeten wird.

Zusätzlich zu den alternativen VNBs gibt es auch die Möglichkeit, eine
0180-Nummer zu benutzen. Die http://www.01801058.com/ bietet hierbei auch
die Möglichkeit der Tarifierung erst nach Gesprächsbeginn. Der "Missbrauch"
der 0180-Nummer für CallByCall wird von der Telekom toleriert, weil ihr
Anbieter nichts daran verdient und somit die Kundenzufriedenheit erhöht;
in anderen Netzen ist sie jedoch eventuell aufgrund von fehlenden
Zusammenschaltungsvereinbarungen gesperrt. So spielt etwa Vodafone bei
Anwahl der Nummer eine entsprechende Ansage ab, desweiteren kann man in
deren Netz "Kostenlos surfen"-Nummern außer (extra tarifierten!) Arcor-
eigenen aus diesem Grund nicht anrufen, die 0900531 hingegen funktioniert;
bei M-Net (Analoganschluss) funktionieren wieder alle Sondernummern.

Manche Anbieter (aktuell: 01033, 01058, 01021, 01039) bieten auch sogenannte
R-Gespräche ('reverse charging') an. Sperrung für Telekom-Kunden über
info.r-***@t-com.net / http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/
2052?formName=THome_Unterwegstelefonieren_RGespräche, Hotline 0800-
3301000 oder Hotfax 08003301009. Bei Missbrauch des Dienstes erfolgt eine
temporäre Einwahlsperre für den klingelstörenden Anrufer, auch dann, wenn
dieser CLIR aktiviert hat. Hierfür nimmt man am besten ohne etwas zu sagen
den Hörer ab, um gleich danach wieder aufzulegen; die Automatik greift hier
zuverlässig und gilt für alle R-Call-Dienste des jeweiligen Anbieters.
Weiteres zur Funktionsweise u. a. unter:
www.yoocall.de/web/yoocall/service/evn
www.08001058.com/anleitung.html www.gutefrage.net/frage/r-gespraech



--------------------

05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt?

(16.04.2006) Wenn ein Anbieter über die Rechnung der Telekom abrechnet,
wird die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters dort mit angegeben.
Nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig.
Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom
schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde.

Bei schriftlicher Beschwerde ist zu erwähnen:
- Welche Punkte werden konkret beanstandet?
- bei Bankeinzug Hinweis: gegebenenfalls Lastschrift stornieren,
allerdings bei der Telekom mit Bearbeitungsgebühren ("Vertragsstrafe"
lt. AGB) verbunden
- dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen)
Hinweis: Bei Fristen muß man immer den Tag des Fristablaufs nennen,
nicht etwa den Zeitraum. Also nicht "Erstatten Sie den überzahlten
Rechnungsbetrag binnen zwei Wochen zurück." sondern
"Erstatten Sie den überzahlten Betrag bis zum Freitag, den xx.xx.xx."
- Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung
der Gesprächsdaten meist nur bis 80 Tage nach Rechnung)

--------------------

06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30

(21.09.2006) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die
Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen
Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die
Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör
in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören.
Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch (nur noch
für Bestandskunden verfügbar) oder während und nach dem Gespräch
über den D-Kanal übermittelt.

Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...)
läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst
bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird
jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt.

Ganz allgemein sind die althergebrachten "Einheiten" auf dem Rückzug. Bei
Neuanschlüssen ("Call plus") rechnet nun endlich auch die DTAG allgemein
im Minutentakt ab. "Einheiten" gibts also nur noch bei Altanschlüssen.

--------------------

07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige)

(13.11.2008)

CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim
AnGErufenen)

CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer)

COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer)

COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim
AnGErufenen)


Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden:

CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer
(keine Möglichkeit der Unterdrückung)

CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung
(bei der Telekom nicht mehr bestellbar)

CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard)
(bei Analog-Anschluss mit *31# vor der Wahl der Rufnr.)

CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung
(keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln)

Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die
entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert.

Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B
sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998)
Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses
danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die
ständige Unterdrückung (CLIR 3) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben
wird.

Bei älteren Analog-Anschlüssen lässt sich CLIR kostenlos bei der
0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch
*31# vor jedem Gespräch bei vielen Geräten mit Telefonanlagenfunktion)
umstellen.

Ständiges COLR ist kostenlos erhältlich und wird z.B. bei Sipgate
beim Ausschalten der Rufnummernübermittlung über das Webfrontend
mit aktiviert.


--------------------

08 Monitormodus von Handys (23.09.2010)

Bei manchen Siemens/BenQ-Handy-Baureihen sind undokumentierte
Zusatzfeatures vorhanden, die nach vollem Zugriff auf das Gerät
freigeschaltet werden können. So hat man etwa nach Ausführen von
http://www.multihandyhacking.de/board/view.php?pg=sie_unlock_midlet
("Papua Utilities", nutzt/errechnet interne Gerätepin) sowohl die
Möglichkeit, die sogenannte Geräte-PIN ("den SKEY") auszulesen (und
danach bei Bedarf auch zurückzusetzen), als auch (erst nach Bekanntwerden
desselben KEYs) den "Flugzeugmodus" (die Sicherheitsabfrage Funk
beim Einschalten) abzuschalten, sowie weitere interne Details der
Gerätekonfiguration zu steuern.

Für bestimmte alte Nokias gibt es Rechenanweisungen/Tabellen, die es
erlauben, anhand der IMEI/Gerätenummer einen Nachschlüssel
(Gerätecode) zu erstellen; dieser kann zum Entsperren eines zugänglichen
oder aber eines bereits gesperrten (max. Anzahl Fehlversuche "abgedrückt",
mit Flasherkabel) Geräts verwendet werden. Hier ist auch das
Überschreiben der IMEI-Nummer möglich (nicht zulässig, nur in Thailand
und der Türkei gibt es keine regulatorische Vorgabe betreffs der IMEI-Nr.!).
Funktioniert ebenfalls oft: Umstellen auf den besseren
Sprachübertragungsstandard EnhancedFullRate mit <*3370#>; HalfRate
ausschalten mit <#4720#>. Das Gerät startet anschließend neu. Je nach
Gerätebaureihe/Typ und Softwareversion kann die Funkaktivität des
Geräts detailliert dargestellt werden (bei den neueren Modellen abgeschafft,
diese Funktion kann nur mit Zusatzsoftware/Apps genutzt werden, die z. B.
auch Flash-SMS als nicht angebotenes Feature nutzbar machen).

Bei Sony-Handys erreicht man den Monitormodus mit *6664867# oder mit
"> * << * < *" (spitze Klammern symbolisch für Navigationstasten li./re.).
Mit "*<**<" kann man diese Handys auch "personalisieren". Es soll auch eine
geheime Prozedur zum Erzeugen eines festen "Monitor"-button existieren,
diese funktioniert mit zusätzlichen speziellen SIM-Telefonbucheinträgen.

Das in den häufigstgenutzten Handyforen oft nachgefragte "Errechnen" von
"Entsperrcodes", wie oben am Beispiel der DCT-3-Geräte von Nokia
beschrieben, kann bei neueren Handymodellen systembedingt nicht
mehr erfolgen. Hat man z. B. ein Nokia-Smartphone von 2008 oder ein
anderes moderneres Gerät "abgeschossen" (nicht per versuchter
Aufhebung eines SIM-Lock, sondern per vergessenem geändertem
Sicherheitscode, ist jetzt gemeint), ist in der Regel eine Reparaturmaßnahme
in einem Nokia-Servicecenter oder bei anderen Reparaturzentren erforderlich,
da in diesem Stadium nur noch Hardware-Speziallösungen oder
Bauteil-Austausch-Maßnahmen helfen können (dasselbe gilt analog auch
für andere Hersteller und Bauweisen). Lustigerweise lässt ein SymbianOS
60v3-
Nokiahandy im Test jedoch das Zurücksetzen des Gerätesperrcodes zu, wenn es
auf "sich automatisch Verbinden" im PC-Suite-Modus eingestellt war - ob man
dabei die Funktion Aufspielen der neuen Software ohne höhere Version des
MS-Windows-Programms "Nokia Software Updater" oder eine "universelle"
Fremdsoftware verwendet, ergibt dabei keinen Unterschied; sperrt man das
Handy nicht vollständig und/oder verbindet es sich bei der Geräte-Nachfrage
im "PC-Suite-Modus", kann der Sicherheitscode auch ausgelesen werden.
Hierzu wurde im Test das Programm "Nemesis Service Suite" benutzt,
link: http://www.b-phreaks.co.uk/NSSDownloadLanding.htm Hinweis:
Bei der Installation muss beachtet werden, dass "Virtual USB device" als
Zugangsart zum Handy ausgewählt wird, desweiteren erfolgt die Installation
des für dieses benötigten Treibers im Hintergrund und muss nicht bestätigt
werden. Nach dem Erstellen des .pm-files findet man den Sicherheitscode
textkodiert mit [links neben jeder Ziffer eingefügten] Dreien maskiert und
von [20 minus (S.code-Länge mal Zwei)] Nullen gefolgt, so z. B.
"5=31333537393100000000" für Sicherheitscode 135791, in einem nach
Anpassung der Benutzerrechte im Windows Explorer sichtbaren Eintrag "5="
unter "[308]" des Firmware-dump ("permanent memory"--Read). Das Handy (im
Test benutzt: Ein BB5+ SL3-Modell mit Symbian OS 40) muss hierfür nicht
einmal in den displayabschaltenden LOCAL Powermode versetzt werden!
Die hier beschriebenen Prozeduren entsprechen keiner Empfehlung des
Geräteherstellers. Aus diesem Grund kann für ihr Funktionieren und das
Ergebnis keinerlei Gewährleistung übernommen werden!

Vor kurzem hat Motorola ein Firmware-Update
https://rsddownload.motorola.com/download/Motorola_MILESTONE_MR2.5_Release_Notes_Final.pdf
mit einer Sperre des (Linux) root-Zugriffs auf das Gerät verquickt. Siehe
auch http://blog.23corner.com/tag/universalandroot/
Besitzer so funktionierender Geräte handeln beim nachträglichen Einsatz
sogenannter "exploits" (die auf dem Lauschen auf dem Datenaustausch zwischen
Gerät und Aktualisierungs-Software basieren) vollständig auf eigene Gefahr,
die Firma Apple hat mit ihrem neuen Konzept der "smoothen" (faktischen)
Benutzerauthentifikation faktisch aber genau den dieses Nutzerverhalten
begünstigenden Weg beschritten: Das Gerät funktioniert nicht mehr, bis
man mit iTunes die originale Firmware (wieder)aufspielt, wobei man es
aber (komplett) ohne die AppleStore-Dienste leidlich nutzen kann.

Kurzbefehle bei Nokia, per Tastatureingabe mit abschließendem '#':
- Der sogenannte Soft-Reset ("Zurücksetzen auf Werkseinstellungen", im
Handymenü oder per *'7880#),
- Der "Hard-Reset" (Code hierfür: *#7370#, wie bei einer Firmware-
Aktualisierung!)
- Wer wissen will, wieviele Minuten von seinem Handy aus insgesamt
telefoniert wurden (abgehend und ankommend), gibt *#92702689#
("*#war0anty#") ein, dort kann er ggf. auch ein "Kaufdatum" eintragen und
erfährt das Jahr der Geräte-Herstellung, sowie ob eine Wartung/TestMode
fällig war.
- MAC-Adr./WLAN abfragen geht mit: *#62209526#, dasselbe für Bluetooth mit
*#2820# .

Android-Handys lassen sich mittels der Nummernfolge *#*#4646#*#* in den
sogenannten "Feldtest-Modus" versetzen, der unter anderem Infos zu Akku und
Funknetz bietet, sowie die direkte Auswahl zwischen UMTS und GSM ermöglicht.


--------------------

09 Der Anrufbeantworter bei E-Plus lässt sich nur mit Tricks abschalten
(14.11.2010)

Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet/bot E-Plus einen (meistens) kostenlosen
Anrufbeantworter an, d. h. die Weiterleitung und das Abhören (auch an
anderen Anschlüssen) sind kostenlos gestellt, ferner kann im Ausland keine
doppelte Roaming-Umleitung erfolgen und bei noch nicht eingerichteter
PIN wird diese einfach mit "#" angefordert. Kehrseite der Medaille ist, dass
man die Mailbox an seinem Anschluss nicht völlig ausschalten kann (die
AWS auf ihre Nummer bleibt immer in der Abfrage sichtbar, es sei denn,
sie wird durch eine andere Nummer überschrieben); einige Anbieter wie
z. B. "A.T.U. talk" erlauben das Rausnehmen per ##002# mit Folge zwar,
lassen die Mailbox selbst dabei jedoch bestehen (Abwesenheitsansagen).

Bei der Hotline oder Online-Kundenbetreuung kann man als Vertragskunde
die *komplette* Abschaltung des AB beauftragen. Die temporäre Abschaltung
lässt sich nur durch Tricks bewerkstelligen und zieht die Anzeige einer AWS
beim anrufenden Anschluss nach sich. Die bisher empfohlene Umleitung auf
die +49 177 777 77 77 als Dummynummer funktioniert nicht mehr, da die
Nummer in Betrieb genommen wurde und (vermutlich) auf eine (T-Mobile-)
Mobilbox weiterleitet (lief vorher wohl auf E-Plus, Vorsicht, auch hier
kosten Weiterleitungen etwas, also vorzugsweise die eigene Mobilbox benutzen!).

In der Regel funktioniert z. B. die 032 und neunmal die Null, wenn es um
eine Abwesenheitsansage statt "Kein Anschluss unter dieser Nummer!" geht
(eventuell Netz-Auslandssperren für Weiterleitungen bei Verwendung der
'00100' zu diesem Zweck beachten!). Auch die eigene Mobiltelefonnummer
mit angehängter Null ist, weil ungültig, verwendbar für eine Ziel-nicht-
erreichbar-/Besetzt-Meldung.

Das Verwenden der Rufnummer eines öffentlichen Münzfernsprechers ist
ebenfalls möglich. Die jeweilige Nummer lässt sich aus der angeschlagenen
"Standortnummer" entnehmen, wobei eventuelle auf die Vorwahl folgende
Nullen dabei nicht mitgewählt werden dürfen. So kommt z. B. bei den ÖTEL-
Nummern München, Hbf Schalterhalle 089-59991655 und Steubenstr., Neu-Ulm
0731-9727001 die Meldung "Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht
erreichbar" oder (am Handy) der einschlägige Dreiklangton (Anruf nicht
erfolgreich). Manche ÖTELs wiesen in der Vergangenheit aber auch "hart"
ab wie ein unter dem falschen ISDN-Dienst angerufenes Faxgerät etc.,
hier wird dann evtl. das Besetzt bei belegter Leitung signalisiert, da
im Gegensatz zu einer Nr. wie z. B. der 089-54639638 (München S-Bf. Laim,
Standort Landsberger Str./-Wotanstraße) oder der 0151-13-23752688
(abgeschaltete Simply.tel-Mailboxnummern) die Anrufe zum Endgerät
durchgestellt und erst dort im Standardverfahren abgewiesen werden.
Auch per 3-2-8 unter 1155 deaktivierte E-Plus-Reseller-Mailboxen sind
benutzbar (Gassenbesetzt). Auf "Abweisen weitergeleiteter Verbindungen"
eingestellte Festnetzanschlüssen funktionieren ebenfalls.

Dieses Vorgehen ist bei einer Original "E-Plus-" (Alttarife: Free&Easy,
Free-2006, Zehnsation Prepaid...) Karte nicht möglich. Statt dessen sollte
man hier in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche Optionen"
gehen, eine '1 "Abwesenheitsansage" aufzeichnen (zusätzliche Sprachcomputer-
Ansage vor Trennen der Verbindung des Anrufers), mit '2' bestätigen.
Anschließend kann niemand mehr eine Nachricht hinterlassen und das
(kostenpflichtige) Abhören entfällt
[http://www.ioff.de/archive/index.php/t-178862.html].

Mehr zum Thema in Kap. 25.

--------------------

10 eMails an Handys (02.08.2010)

Bei E-Plus-Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text
"START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse
<E-Plus-Nummer>@sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy
als SMS weitergeleitet wird. Leider wird nur der Absender und Betreff
uebermittelt. Allgemein, auch bei Free&Easy, kann man sich über
eingehende E-Mails auf einem E-Plus-Mailkonto per SMS benachrichtigen
lassen (eplus-online.de bzw. imail.de Account).

Bei o2 besteht die Möglichkeit, mit der Tarifoption "o2 Active E-Mail"
einen Pauschaltarif abzuschließen (Vertragslaufzeit 3 Monate mit
vier Wochen Kündigungsfrist, so dass ohne weitere Kosten über jede
eingehende Mail (Adresse: <o2-Nummer>@o2online.de, Alias
lässt sich einrichten) eine SMS-Benachrichtigung (inkl. Anfang des
Textes) erfolgen kann und ein kostenloses Einloggen in den Mailaccount
per WAP möglich ist.

Eine Liste mit Online-Gates zu den Mobilfunknetzen findet sich auf
http://www.teltarif.de (ist auf der Startseite verlinkt).

Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.geonet.de/
(Grundgebühr, SMS kostenlos per Webinterface, 6 Cent pro SMS bei
Versand per Mail), http://www.mobidig.com/, http://www.ruz.de/

Bei Arcor kann man mit dem Call-by-Call Internetzugang 3 SMS
pro Monat kostenlos versenden. Flatrate-Kunden haben 10 SMS pro
Monat frei. Die Nutzung ist auch möglich, wenn man sich über
andere Provider ins Internet einwählt. Auch DSL minutes-Kunden
haben die 10 Frei-SMS des PIA special. Im PIA im Menüpunkt
"Mein Account" kann man sich für den SMS-Versand freischalten
lassen ("Leistungsumfang").

Unter http://www.12online.de und http://www.freenet.de kann man sich
ebenfalls Frei-SMS nach Registrierung eines Mailaccounts holen.
Anschliessend ist auch die sofortige Löschung/Unbrauchbarmachung des
Postfachs möglich (bei Vodafone dauert diese eine Woche).

Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.daybyday.de/
bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys an.

Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene
2 MB große Windows-Software: Für 2,99 Euro sind 50 SMS pro Monat
verschickbar, allerdings nur mit der GMX-eigenen Software bzw.
Webinterface.

Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von
SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl
verschickt und die es von D2 noch gibt.
Der Handshake wird allerdings voll mitberechnet. Freeware-Programme
sind z.B. unter http://www.rui.de/mobil/smsman/index.html und
http://www.phoner.de erhältlich.
Bei Call-by-Call Anbietern mit Sekundentakt werden diese Nummern
(z.B. bei E+ die 1167) allerdings teuer mit Sondertarifen abgerechnet.
Einzige Ausnahme sind COLT-Reseller unter der 01028 (mit Anmeldung)
sowie die 01039 und 01088.


--------------------

11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (28.04.2010)

Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben
(vom Handy eingestellt) worden sein, um Kurznachrichten zu verschicken:

D2 -> E+, D1, o2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (19 Cent/SMS)
D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (11,7 Cent/SMS netzintern, D1, E+ und o2
funktionieren hiermit auch, kosten aber einen Aufschlag von 17,9 Cent/SMS!,
SMS ins Ausland kostet hier 29 Cent/SMS)
D1 -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben
(19 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
E+ -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 177 06 -10000 od. -20000
(19 Cent/SMS in den neuen Tarifen/BASE)
o2 Laufzeitvertrag -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443
(15 Cent/SMS in den neuen Tarifen)
o2 Loop -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (29 Cent/SMS bei o2 LOOP mit Handy!)

Empfangsbestätigungen erhält man, wenn man vor eine SMS *N# setzt,
also *N# NACHRICHTENTEXT. Ausnahme bei diesem Code:
SMS (nicht E-Mail-Texte!) im Deutsche Telekom-Fest-/Mobilfunk-Netz mit
*T# versehen. Bei E-Mail-Texten über das 8000-Gateway von T-Mobile
funktioniert es, nach der Mailadresse ein *N# einzugeben.Über das erste E-Plus-SMSC
(..10000) empfängt man die Empfangsbestätigungennur per Bericht-SMS bzw.
nach Aktivierung der Option "Empfangsbestätigung"im Handymenü.

eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse
eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen.
Das Ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 19,8 Cent), 7676245
(SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/o2, 19 Cent, schaltet, wie bei Vodafone/3400
auch, automatisch den (ist kostenpflichtig, wenn nicht o2 Communication Center
bzw. somit "normaler" E-mail-Empfang am Handy eingerichtet) E-mail(!)2SMS(!)-
Empfang (Absender 36245) frei; STOP an 6245 beendet ihn kostenlos) senden.
Das '@' kann hierbei durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird
bei E+ durch "--" (doppelminus), bei Telekom.de durch "U" ersetzt.

SMS-Senden mit PrePaid:

D1-Xtra:
19 Cent / SMS, SMSC +49-171-076-0000

D2-CallYa:
19 Cent / SMS, SMSC +49-172-227-0333

E-Plus und E-Plus-reseller-Marken:
19 Cent / SMS, SMSC +49-177-061-0000 oder +49-177-062-0000


Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste:

D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr)
D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777) (Vodafone-ComfortMessage);
Vodafone-Dial-A-Text (Rufnummer 01722278040): per Zifferncode
standardisierte Texte oder numerische Inhalte auswählen/eingeben
und ins D2-Netz versenden: http://www.vodafone.de/infofaxe/212.pdf
EPlus: +49-177-1166



--------------------

12 Callback & Callthrough (20.12.2010)

Um die hohen Kosten beim mobilen Telefonieren zu senken, bedienen
sich viele der o. a. Methoden. Zur Definition:

Callback: Man wählt eine Nummer in UK bzw. USA, lässt es einmal klingeln
und legt auf. Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem
Freizeichen. Nun kann man lostelefonieren.

Callthrough: Man wählt eine kostenlose 0800- oder eine 00800-Nummer,
danach muss man eine ID und eine PIN eingeben (einige bieten jetzt den
"Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich, da Erkennung des Anrufers
durch Rufnummernübermittlung). Nun kann man lostelefonieren; es ist
eventuell auch das nahtlose Mitschicken der Zielrufnummer möglich. Bei
Anrufen von öffentlichen Fernsprechern aus wird dem Inhaber (nicht dem
Anrufer) von 0800-Nummern ein Zuschlag in Rechnung gestellt /
weitergereicht, weshalb für diesen Dienst ein höherer Preis als bei der
Nutzung solcher Nummern z. B. auch von Mobilfunkanschlüssen aus
berechnet wird.

Alternativ gibt es Callthrough-Dienste über 01801 und 0700-Nummern,
die aber nicht in jedem Fall günstiger sind:

- 01801051 und 01801058 <http://www.01801058.com> (T-Home, mobil, M-Net)
Anrufe kosten nichts, wenn keine Verbindung zur Rufziel zu Stande kommt
- 01801203010, 01803220120 und 01805151051 (Easy Telecom)
(kosten schon beim klingeln!), funktionieren auch mit Arcor-Anschlüssen;
die aktuelle Ziel-Liste findet sich unter
http://www.easytelecom.de/rates.php
- 01801110086, 01803110086, 01805110086 (OneTel-Callthrough)
Die Ziel-Liste findet sich unter
http://www.onetel.de/index.php?frame=1207&lang=49&site=22
- 0700-12070012 und 01805-770577
(http://www.teltarif.de/arch/2002/kw05/s7112.html)
- 01801-001 266, 01803-002 693, 01805-10 10 363 (Woopla)
Die Ziel-Liste findet sich unter
http://woop.la/produkte/callthrough_0180_kostenguenstige_telefonate/einwahlrufnummern_laender_ziele/
- 01803-010280 (www.sparcall.com), aber auch hier Kosten sofort
nach Verbindungsaufbau / Einwahl


Unicall bietet die 01801-955555 als Callthrough-Dienst (auch ins Ausland)
an, siehe http://www.unicall.de/. Funktioniert auch von Telefonzellen aus
(20 Cent/Min).

Einen Callthrough-Dienst fürs Ausland bietet Klugtelecom unter der
0211-5399098. Dort antwortet ein Sprachcomputer, der auffordert, die
Zielrufnummer einzugeben. Bezahlt werden muss nur das Gespräch nach
Düsseldorf, das im Fall einer Festnetzflatrate möglicherweise
kostenlos ist. Näheres unter http://www.klugtelecom.de

Ähnliches bietet Callorado unter der Nummer 089-889-0101-11 an:
http://www.callorado.de

Unter http://www.callsdiscount.com/ sind außerdem verschiedene
Nummern zu finden, nach Ziel-Ländern sortiert. Einige Ziele sind
über eine Frankfurter Einwahlnummer erreichbar, eine davon ist von
O2 gesperrt zeitigt aber keine negativen Folgen, wenn man sie anruft.

Die kostenlose Einwahl ist systembedingt nicht möglich, da die hohen
Kosten für die Erreichbarkeit aus den Mobilfunknetzen die Anbieter zu
Extragebühren zwingen, man kann aber mit einem CallThrough mit
Anmeldung und einem der Nummer hintangestellten mitgewählten
Kürzel/bookmark die Kosten vollständig, inklusive den Kosten für das
Anläutenlassen beim Gesprächspartner, vermeiden (vom Anbieter
abhängig, getestet bisher bei: http://www.cbc2.de / http://www.handy-
callbycall.de/ ); der Vermittlungscomputer "hebt" dabei erst "ab", wenn
der gewünschte aus der Telefonliste ausgelesene Gesprächspartner den
Anruf annimmt.

Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software
auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann
dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen (Mobilfunk)-Anbieter
als verbilligt erreichbar gewählt werden.
Weitere Informationen dazu finden sich hier:
http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html

Über den Callback kann man keine 0900er/0800er erreichen (Ausnahme:
Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen).
0180er funktionieren. Eine Telefonauskunft erreicht man unter <deutsche
Vorwahl> + <Ortsvorwahl> + <Auskunftsnummer>. Im allgemeinen ist
Callthrough/CallBack eine Notlösung für (Alt-)Verträge mit veralteten
Konditionen für Telefonie (SMS), in der Praxis jedoch wegen den oben
geschilderten systembedingten Erschwernissen (und auch wegen dem
technischen Aufwand beim Betreiber) eindeutig dem CallByCall-Verfahren
unterlegen.


--------------------

13 Bringt die Anschaffung eines Dual-SIM-Adapters etwas? (25.06.2010)

Aufgrund der Vielzahl von Angeboten auf dem Mobilfunksektor übersieht
man rasch, dass die Anbieter oft gar kein Interesse mehr daran haben, ihre
Kunden bei der Auswahl des geeigneten Endgeräts zu beraten; dies bringt
keine Umsatzsteigerung, da die Marktkonsolidierung auf dem Gerätemarkt
praktisch nur noch durch die Angebote der Händler stattfindet und viele
Kunden vor einem Vertrag "eventuell" mit subventioniertem Endgerät
aufgrund ihrer persönlichen (Fehl-)Einschätzung des eigenen Nutzerverhaltens
zurückschrecken. Nun kann die Situation entstehen, dass das Verbleiben in
einem Alttarif zwar gewünscht ist, jedoch ein anderes Angebot als sehr
verlockend erscheint, so dass irgendwann eine ersatzlose Kündigung oder
ein ungewollter Netz-/Provider-Wechsel erforderlich würde.

Hier bietet es sich an, über die Möglichkeit nachzudenken, zwei SIM-Karten
in ein Kombi-Gespann umzuwandeln, was in vielen Handys, zumindest wenn es
nur um die Telefonie-Funktionalität geht, relativ preisgünstig durch den
Einsatz eines sogenannten *Dual-SIM-Adapters* (+Einsatz in den SIM-Karten-
Slot des Handys) möglich ist. Hierbei sollte man nach Möglichkeit ein Modell
wählen, das auch wirklich die SIM-Karte(n) heil lässt, denn viele dieser
"Funktionsfolien" sind (reine) Cut-Varianten, das heißt erfordern das
Zurechtschneiden der SIM-Karte auf ein Sub-Micro-SIM-Format. Der Vorteil der
"Cut"-Adapter ist neben der manchmal einfacher erscheinenden (Abnutzung!)
Wechselprozedur vor allem der verringerte Platzbedarf (manchmal erfordern
die Nocut-"Tandems" eine dauerhafte mechanische Veränderung des Handygehäuses
bzw. des Gehäuseinneren) und der Verzicht auf (vor allem EMV-/ESD-)
empfindliche SIM-Karten-Zuleitungen.

Rein elektronisch betrachtet machen die Adapter - von der oben erwähnten
Beschädigungsgefahr durch elektrostatische Entladungen beim Hantieren, vor
allem im Handyinneren, einmal abgesehen - eigentlich keine Probleme. Zu
bedenken sind allerdings die Einschränkungen im Betrieb des Mobiltelefons:
Fast alle auf dem Markt aktuell erhältlichen Adapter verzichten auf die
starre Umschaltung beim (Wieder-) Einschalten des Handys (Funktionsweise
der "Analogen") und unterstützen deshalb *keine* UMTS-Telefonie oder
-Datenübertragung, denn diese Funktionalität (USIM) müsste hierbei
vollständig Chip-emuliert werden, was einen relativ hohen technischen
Aufwand bedeutet. Oft wird bei einfacheren Handys auch zum Wechsel der
Netz-Verbindung beim SIM-Umschalten neugestartet, oder dieser Wechsel
macht im Automatikbetrieb (bei manueller Umschaltung vermeidbare) Probleme.
Je nach Handymodell kann die Verwendung mit bestimmten Adaptern nicht
möglich sein, dasselbe gilt analog auch für ältere Adapter und bestimmte
(Takt?) SIM-Karten(-Kombinationen).

Die Dual-SIM-Lösung kann auch Probleme machen, wenn die Karte einmal
gewechselt werden muss: Auch die doppelseitig mit Kontakten versehene
Zuführungs-Folienplatine "verbreitert" die SIM-Karte ziemlich. Doch auch bei
den in letzter Zeit in größerer Anzahl als früher auf dem Markt vertretenden
echten Dual-SIM-Handys hat man oft das Problem des Sich-entscheiden-Müssens
zwischen zwei unterschiedlich leistungsfähigen (z.B. nur der erste Karten-
steckplatz UMTS-fähig) Konfigurationen, desweiteren benötigt das Handy hier
den Strom für _zwei_ gleichzeitig aktive Karten/Netz, während man diese
Dual-SIM-Lösung vielleicht nur für _eine_ spezifische (Abfrage- oder
Mobilbox-)Funktion benötigt.


--------------------

14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (17.11.2010)

Xtra Card
---------
ist die Guthabenkarte von T-Mobile. Sie wird in der Regel direkt bei Kauf
freigeschaltet, außer es handelt sich um eine Supermarktpackung
(->0800-3336666).
Die Laufzeit einer Xtra-Card verlängert sich um mindestens 3 Monate, sobald
eine kostenpflichtige Aktion (Anruf, SMS/MMS etc.) vorgenommen worden ist
(Brief/-SMS einen Monat vor Abschaltung), ansonsten bewirkt die Aufladung von
Kartenguthaben eine Verlängerung der Laufzeit um minimal 12, maximal 24
garantierte Monate (Bestandskundenschutz ab der ersten Aufladung). Zu früh
abgeschaltete Karten können auf Anfrage im Netz reaktiviert werden (Vier-
Wochen-Frist). Xtra-Konto-Service: Kurzwahl 2000. Konfiguration und
Durchstellen zur Hotline unter 2202 oder 2020 (nur 2202 bei reseller-Xtra).

CallYa
------
ist die Guthabenkarte von Vodafone D2. CY-Konto-Server (22922);
CY-QuickCheck: 22999. CallYa-Team: 22911 (Vorauswahl gratis). Nach einem
Jahr ohne Umsatz wird die Karte für abgehende Anrufe gesperrt, dies kann
aber kostenlos über Menüpunkt Eins der 12007 verhindert werden. Nach einer
schriftlichen Kündigung kann das Guthaben jederzeit zurückerhalten werden
(5 EUR Bearbeitungsgebühr, wenn die Karte noch aktiv ist). Hierzu muss in
der Kündigung (Formular) eine Bankverbindung angegeben und die SIM-Karte
beigelegt werden. Wird unter der 22922 ein Gültigkeitszeitraum angesagt, ist
*dieser* verbindlich; in diesem Fall ist ein CallYa-Reseller/Service-Provider
(getestet: TALKLINE, debitel) die allein zuständige Ansprechpartnerin
(Displayanzeige Providername!). Neuerdings behält sich Vodafone vor, eine
nicht genutzte CallYa-Karte bereits nach einer Karenzzeit von nur noch drei
Monaten im Netz zu deaktivieren; dies dürfte jedoch hauptsächlich sogenannte
(abgelegte oder privat weitergegebene) "Karteileichen" betreffen (die
Erfassung erfolgt standortbezogen), in der Praxis positioniert Vodafone als
Deutschlands (der Menge der aktiven SIM-Karten nach) zur Zeit größter
Mobilfunkbetreiber die CallYa-Schiene wie das "o.tel.o" genannte Angebot als
eine Art Low-budget-Vertrag, weshalb größere Einschränkungen hier nicht zu
befürchten sind.

MEIN BASE PREPAID Starterpaket
------
ist das Netzbetreiber-Prepaidangebot von E-Plus. Für 19,99 Euro inklusive 5
EUR Startguthaben erhält man einen Standardtarif mit abwählbarer, einmal zu
Beginn automatisch kostenlos zur Verfügung stehender netzinterner Flatrate (5
EUR/30 Tage).
Über die Mailboxabfrage oder einen Direktruf ist auch der kostenlose Versand
von Sprachnachrichten an andere E-Plus-Mailboxnummern möglich (bei den E-
Plus-Resellern *nur* per Direktruf auf diese). Die Hotline 1147 ist für 1,49
EUR/Anruf erreichbar, Hotfax 0331-700-89123. Mit einer Aufladung von 15 oder
25 EUR ist man 12 weitere Monate lang erreichbar, bei 20 Euro sind es ebenfalls
12 Monate und bei 30 Euro 24 Monate (jeweils plus zwei Monaten vor der
Abschaltung, in denen abgehende Telefonate nicht mehr möglich sind und das
(Rest-)Guthaben eingefroren ist); maximale Guthabengültigkeitsdauer aber
24 Monate. Wenn der Kunde über kein Guthaben mehr verfügt, wird die
kostenpflichtige Telefoniefunktion abgehend (0800) abgeschaltet.
Die Unterdrückung der Rufnummer (CLIR) ist bei BASE im Gegensatz
zu den (Prepaid-)Vorgängern im Netz standardmäßig auf *fallweise* eingestellt.

O2 o PREPAID
------------
ist das Prepaidangebot im o2-Tarifesortiment (O2 LOOP mit Handy im Abverkauf;
in andere Tarife nicht mehr neu buchbar / umstellbar). Das Guthaben ist
jeweils ein halbes Jahr ab Aufladedatum gültig. Das Kartenguthaben verfällt
gemäß einer Gerichtsentscheidung erst nach der Einklagefrist für Ansprüche aus
Alltagsgeschäften (3 J.). Die Gültigkeitsdauer des Kartenguthabens kann man
mit *102# abfragen, die Höhe des Guthabens mit *101# (Achtung, bei aktiver
Sperrung der abgehenden Telefonie im Karenzmonat wird hier fälschlicherweise
"0.00" angezeigt!). Das Guthaben einer abgeschalteten/verfallenen Karte wird
erstattet, wenn man an Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, Kundenbetreuung,
90345 Nürnberg schreibt und die Kundenadresse, Rufnummer der o2-Karte, sowie
seine Bankdaten angibt (die Karte fürs Recycling beilegen kann auch nicht
schaden); es muss vorher ggf. ein Besitzerwechsel stattfinden, eine einfache
Willenserklärung genügt nicht
[http://www.telefon-treff.de/showthread.php?s=&threadid=448917].
Das Aufbuchen neuen Guthabens erfolgt entweder per (5667)-Menü oder per
[*103*Rubbelcode# senden/anrufen] bzw. [*103# und USSD-Antwort]. Es konnte
im Test auch mit TchiboMobil-Aufladekarten aufgeladen werden. Per Überweisung:
SMS mit beliebigem Inhalt/"Bank" an netzinterne Nummer 56656 (LOOpLOad)
schicken. Dann erhält man die Bankverbindung und den individuell
anzugegebenen Verwendungszweck. Sobald das Geld eingetroffen ist, wird das
Prepaid-Konto aufgeladen und per SMS darüber informiert. Ist auch über das
o2-Portal (www.o2online.de) oder eine Abfrageroutine Binär-Algorithmus
möglich z. B. [http://www.prepaid-wiki.de/index.php5?title=%C3%9Cberweisung_O2]
Einen Monat nach der Sperrung des Kartenguthabens wird die Karte endgültig
für abgehende Verbindungen abgeschaltet (manche Karten laufen trotzdem
weiter, vermutlich weil der Kunde sie ja kündigen soll, Vorsicht, die
Notruffunktion ist bei diesen SIM-Karten, wie auch bei vom Kunden gesperrten
Karten von Vodafone, immer noch uneingeschränkt verfügbar!). Über
*111*<Laendercode+Vorwahl+Rufnummer># sind Gespräche im erweiterten
Auslandsroaming möglich.

--------------------


14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie zwischen
den einzelnen Netzen (29.03.2011)

Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus, neutrale
technische Eigenschaften durch das Sternsymbol. Es sind nicht nur Vorteile
gegenüber Postpaid-Verträgen, sondern auch Vorteile gegenüber den anderen
Netzen aufgelistet. Konditionen der Reseller/Marken/Unternetze sind nicht
berücksichtigt, wenn nicht explizit erwähnt, da dies im Rahmen dieser
Übersicht, ebenso wie das Sich-Beziehen auf die Nutzung im Ausland-Roaming,
nicht zu bewerkstelligen ist. Die Reihenfolge der Einträge entspricht keiner
Bewertung der Qualität eines Angebots, sondern ist rein zufällig.

Deutsche Telekom, Xtra-Karte:
+ Rückruf bei besetzt (für Netzintern- und auch Festnetz-Anrufe)
aktivierbar
+ "Smart Traveller Prepaid"-Tarifoption für EU-Auslandszone auswählbar
+ 00800-Nummern ("International Freecall") sind anwählbar (im Inland
gratis, im Ausland gelten hier evtl. hohe Preise (Sonderrufnr.!))
+ Über das 2020-Menü sind viele Funktionen ein- und ausschaltbar, z. B.
Rufnummernunterdrückung und SMS-Benachrichtigungen-über-Anrufe
+ Anrufweiterleitungen genauso konfigurierbar wie bei Telekom.de Vertrag
+ Kostenlos gestellte Community- (Firma/Portale _VZ), und (nur-Text-
Email) E-mail-checker-Verbindungen per Tarifoption buchbar;
netzinterner SMS-Versand kostengünstig (Xtra Card-Tarife)
+ Innovativer Netzbetreiber in Sachen Verbesserung der
Verbindungsqualität/Sprache und LTE/mobiles Internet; mit Vodafone:
Alpenraum funkabgedeckt; allgemein bessere Durchdringungsfähigkeit
der D-Netze im Freien und in Gebäuden, als dies bei den E-Netzen
(1800 MHz GSM) beobachtet wird (hier stärkere Abschattungseffekte)
+ Wechsel in Vertrag ist für Kunden relativ transparent, z. B. kann
hier relativ preisgünstig (als Tarifoption in der "Complete"-
Tarifstufe) die Surfgeschwindigkeit bis hin zu den maximal erreichten
Werten erhöht werden (alternativ im Prepaid-Bereich mit ja!mobil
Datenkarte (...) oder zweite Xtra als Datenkarte möglich)
+ Aufsprechen+Abfragen auf anderen Mobilboxen bei Karten mit kostenloser
Mobilboxnummernerreichbarkeit ebenfalls kostenlos möglich
+ In allen Tarifen Weiterleiten auf Heimatnetz-Fremdmailboxen kostenlos,
dies gilt auch für Reseller (z. B. Lebara Mobile-Karten)
+ Im Community-Tarif "Xtra Nonstop" Pauschalpreis für netzinterne Anruf-
Weiterleitungen (gilt vorbehaltlich der gebuchten Option "Xtra Nonstop
Plus"); Ausnahme Festnetz, gekündigte Tarifoption "Xtra NonStop PLUS"
und werktagsauslaufende Weekendflats u. dgl.!
- Weniger Mailboxfunktionen inklusive als bei Vertrag: Kein Fax, Pager
und Alarmierung auf fremde Rufnummern, wobei inzwischen zum Teil auch
die Postpaid-Kunden solche Dienste aufpreispflichtig aufbuchen müssen
- "Anklopfen/Halten" und "Konferenz" sind bei Prepaid durchgehend
gesperrt (Ausnahme Pseudoprepaidsegment, hier aber vom Provider
abhängig)
- Alle Reseller-Angebote auf (echter) Prepaid-Basis sind Community-
lastig
* Datensurfen per Flatrate neuerdings auch für Xtra-Kunden möglich, in
allen Tarifen ist eine Tagesflat und eine Monatsflat bei Xtra-Karten
aufbuchbar (eingeschränkte Surfgeschwindigkeit, außer bei reinen
Datenkarten oder ja!mobil DATA Tarif Karten, auf 384 kBit/s!)
* Auch für Prepaid-Kunden verfügbares UMTS-TV-Angebot (Format beachten!)
* Übermittlung der eigenen Rufnummer per Flash-SMS bei Wechsel des
Handys oder per *135# (Hörertaste)
* Mobilbox wird nach drei Monaten ohne Abfrage abgeschaltet, auf die
Mailbox weitergeleitete Anrufer erhalten dann eine kurze Pro-forma-
Verbindung, Kosten auch vom eigenen Handy aus ("Hallo, keine neuen
Nachrichten, vielen Dank, auf Wiederhören!"), bewirkt Reaktivierung
der Nutzbarkeit der Mobilbox am darauf folgenden Tag; irgendwann
wurde das bei Xtra-Karten eingeführt, es gilt jedoch auch für
ältere / Bestandskunden
* Bei Altverträgen wird per default die Rufnummer nicht übermittelt,
Freischaltung für CLI beim mobilen Surfen hier (per SMS mit
"+t-online mobil" (ohne Anführungszeichen) an die Kurzwahl 27637)
erforderlich (Nutzung der Portalseite sonst evtl. eingeschränkt)

Vodafone, CallYa-Karte:
* Kostenlose "Visual Mailbox" per MMS, unter 12051 Administration (bei
einigen Reseller-Angeboten, z. B. smobil, nicht verfügbar
* Eigene "WebSessions"-SIM-Karten ohne Telefonie- und SMS-Funktion,
Ausnahme: bei o.tel.o kann der Zugangspunkt/APN "event.otelo.de" auch an
einer (Nicht-Websessions-)Karte mit echt internetfähiger Tarifoption
(data.otelo.de) genutzt werden. Diverse technische und vertragliche
Beschränkungen, mit dem Ziel, den Kunden in Vertrag zu locken. Teilweise
will man auch gar keine Prepaidkunden, um am Service zu sparen (Reseller
als Netzbetreiber, oft überlastet)
* Unter http://performance.vodafone.de kann die Qualität der
Bilder und Bewegtbildinhalte beim Surfen differenziert eingestellt werden
(schlechtere Qualität = schnellere Übertragung, bessere Qualität ==>
langsamer), wenn WAP 2.0-Seite vom Handybrowser unterstützt
* Die reseller-CallYa-Karten unterscheiden sich in einigen Tarif-
Sonderaktionen und technischen Features (Mein Vodafone) geringfügig
von dem "Originalangebot" (bei Vodafone supportete CallYa-Karten)
+ Karte verfällt nicht wegen langer Nichtnutzung ist machbar, allerdings bei
Marken (EDEKAmobil, mobilcom-CallYA, ...) keine direkte Kontrolle
+ Community-Funktionen für Kinder (CallYa-Karten "zum Laufzeitvertrag") oder
auch für zum Pauschalpreis erreichte "Freundschaftsnummern" auch per
Vodafone-Prepaid möglich (einige Anbieter haben Laufzeitverträge für
Fremdnutzung im Angebot, was deutlich höhere Kostenrisiken birgt)
+ Vodafone-netzinterne Gratis-SMS und -Email-SMS-Benachrichtigung mit nach
Abruf der Email erlöschender '@'Anzeige über Nachrichteneingang im
Display, oder nur SMS mit Lesebestätigung bei nicht kompatiblen Handys
+ Flexibel zubuchbare Tarifoptionen für Vieltelefonierer, (Netzintern-)
SiMSer und Powersurfer (wap.vodafone.de-Zugang oder WebSession-
"Häppchen" buchbar); "CallYa OpenEnd Internet"-Tarif schaltet
tagesflatbezogen (99 Cent) den APN für Vollzugriff aufs Internet frei
(web.vodafone.de), ansonsten ist dieser inoffiziell nutzbar (gilt nur
CallYa-Karten, neuerdings auch für smobil, die intern als CallYas
laufen!); 200 MB Freivolumen bei Monatssurfflat für 14,95 ¿ (wap.-
vodafone.de), das Surfen erfolgt sonst im 5-Minuten-Takt à 45 ct Blöcken
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie in den
Laufzeitvertragstarifen; neben Auslandssperre Dreierkonferenz,
Anklopfen und Makeln verfügbar
+ Gute 3.5G/UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland; Mobile TV über UMTS
mit der UMTSlive!flat-Tarifoption preisgünstig abonnierbar
+ Abfrage der Kosten des letzten Vorgangs (Telefon/Msg./Daten) per *102#
+ Rufnummernmitnahme auf eine (neue) CallYa-Karte in Vodafone-Shops
möglich (zeitlich zunächst begrenzte Aktion, zeitgleich zur Wunschrufnummer
http://www.teltarif.de/vodafone-wunschrufnummer-service-technologie/news/40950.html
[Sie erhalten einen Anruf mit verwählt] eingeführt)
+ Fernabfrage einer Mailbox über Anruf mit Karte mit kostenloser Eigener-
Box-Abfrage gratis, hierbei auch E-mail-Postfächer abfragbar
- 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar
- Best Friend (Alttarif): Änderung der Nummer kostet 5 EUR; auf ähnliche
Weise erzwingt Vodafone indirekt den Wechsel in den OpenEND, denn dort
kann man nicht mehr verbleiben, ohne eine versteckte Grundgebühr zu zahlen
(die Tarifwechsel kosten nach dem zehnten Mal; Reseller-CallYa-Karten sind
(noch) nicht davon betroffen)
- "Tarif Nummer 1" CallYa 5/15 sowie der CallYa International ohne (UMTS-)
Videotelefoniefunktion (ist aber nach Aufbuchen des Happylive!UMTS-
Pakets/Option auch hier ohne weiteren Aufpreis wieder möglich)-Mailbox
unterstützt kein Fax
- Zugriff auf PC-realisierte Telefonie- und Mobilboxfunktionen, sowie Web-
frontend-SMS in Fremdnetze nur in Vertrag
- Nutzung von VoIP/Internettelefonie und tethering nur in Vertragstarif-
Option ("Internet Plus Flat" oder Bonusaktion-Vertragsvereinbarung in
einer neuen "SuperFlat"-Tarifvariante) erlaubt; wer auf diese Weise
Telefonkosten sparen will, bekommt auf Dauer auch die Vodafone-
_Prepaid_-Karten gekündigt; tethering aber mit dem "FYVE"-
resale-Angebot von Vodafone, per "WebSession"s oder mit Zusatzaktion
als Vertragskunde in den herkömmlichen Vertragstarifen zugelassen.

E-Plus / "BASE prepaid":
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar
- Mailbox unterstützt kein Fax
- Rufnummer wird in den Alttarifen immer unterdrückt und muss fallweise
(bzw. über Einstellung im Handy) übermittelt werden (*31#Rufnummer)
- Nicht durchgehend (resellerabhängig) kostenloses Anrufen auf _Fremd_-
Mailboxnummern
- Die Ortung des Handys über die Funkzellenzuordnung (LBS) ist (bis auf
die Notruffunktion, diese Ortung ist hiervon unberührt) vor kurzem
abgeschaltet worden. Ausnahme: MVNOs (virtuelle Netzbetreiber, z. B.
vistream, callax), nur mit diesen Anbietern kann diese Funktion im
E-Plus-Netz noch genutzt werden. Damit entfällt die (private) Nutzung
der "groben Orientierung" im Mobilfunk(zellen)netz, es ist nur noch
die Analyse per GPS oder mit den Geolokalen Daten (GPRS) per
Internet für die "Standortbestimmung" möglich.
- Kein LTE geplant; LTE höchstens regional, redundant zu 2G/3G
* Nicht abschaltbare Anrufweiterleitung auf die Mobilbox bei Nicht-
erreichbar und Nichtmelden in den meisten Tarifen/Angeboten macht
evtl. "Abwesenheitsansage" erforderlich
* Zusätzliches Angebot für das Laptop-Surfen, ähnlich wie bei T-Mobile
als eigenständige (BASE-)Prepaidkarte (nicht umstellbar) realisiert
* Für Prepaidkunden keine CombiCard- oder Zweite-(GSM-)Leitung-Vorteile
mgl., außer für Testzwecke (schaltet auf erste Leitung um bei falscher
Konfiguration des Endgeräts zur Leitungsauswahl)
* Für Mobilfunkkunden: Kein LTE, dafür aber kontinuierlicher UMTS-Ausbau
(bringt "in der Fläche" evtl. eingeschränkte Erreichbarkeit mit sich)
+ In manchen Prepaidtarifen ist das Feature Anklopfen/Makeln vorhanden,
auch die Anzeige der eigenen Nummer per USSD-code ist, vereinzelt (!),
möglich
+ Aufladung verlängert die Gültigkeit des Guthabens um 6 (15 EUR; BASE:
12), 12 (30 EUR) bzw. 24 (60 EUR und mehr) Monate, statt einfach den
Gültigkeitstermin stur auf Aufladedatum + 1 Jahr zu setzen
(Originalverträge und einige Reseller, z. B. "FairPay" von Conrad)
+ Kostenloser flexibler Push-SMS FremdMail-Dienst ("E-Plus HandyMail"),
verfügbar auch bei den Reseller-Angeboten
+ Neu: "Kostenschutz" bei Simyo und Blau, umfasst auch Onlinezeiten
+ http://0.facebook.com bei blau und simyo kostenlos nutzbar
(eingeschränkter Kommunikationsdienst des Facebook-Portals speziell
für E-Plus-Kunden)

"O2 o Prepaid":
+ Das Guthaben kann mit einem beliebigen Betrag per Banküberweisung
aufgestockt werden und verfällt erst zum mit *102# abfragbaren Termin
+ Bei einigen *Resellern*: quartalsweise jeweils einmal Auszahlung nach
Art eines Cache-flush (Kartenerhalt, danach 0 Euro Guthabensstand)
einleitbar
+ Automatische Uhrzeit/Datum/Zeitzone-Aktualisierung (NITZ) über das
o2-Netz wird unterstützt (wird auch bei regelm. Meldung des Handys
beim Netz aktiv)
+ "O2 Kosten-Airbag" im aktuellen Tarif ("o"), eine Art Flatrate durch
Kostendeckelung und erlaubte "Mehrkosten", für Inlandsverbindungen u.
-SMS
+ Kontoservice 5667 auch im Auslandroaming kostenlos erreichbar
+ Diverse (EU-)Auslandsziele relativ günstig erreichbar bereits im
Standardtarif 'o'
+ Gratistarif "Netzclub", ohne systembedingte Einschränkungen gegenüber
dem O2 o Prepaid https://www.netzclub.net (Werbezwang siehe "unsere
Partner")
+ Unkomplizierter Gratis-Kartendienst ("Navteq"/Telmap-Software) auf
kompatiblen Handys
+ Keine Beschränkungen der Datendienste, wie z. B. Portsperren, Nur-
http-Filter
+ Rufnummern-Portierung eingehend auf (muss bereits geschaltet sein!)
Prepaid-Karte möglich, auch die Reseller haben nachgezogen
+ Anrufe ohne freigegebene Rufnummernübermittlung (CLIR-Anrufer) lassen
sich uneingeschränkt bereits im Netz blocken (auch bei Tchibo-
Mobilfunk-Karten); die Mobilbox als solche (Direktanruf per Einwahl
ins Mobilboxsystem) ist von dieser Konfiguration ausgenommen
- 00800-Nummern sind nicht anwählbar, 0700 sind ebenfalls gesperrt;
freie Rufumleitungen mit den O2 LOOP / O2 o Prepaidkarten ebenfalls
nicht möglich, bei Vertragskarten 0800-... weiterhin gesperrt für
Rufumleitungen Anläutdauer z. T. stark begrenzt
- O2 behält sich ausdrücklich vor, bestimmte (Unterhaltungsdienste wie
z. B. Call-Through mit Providerwerbung; blacklist-Prinzip!) Rufnummern
sporadisch auf gesperrt zu halten, neuerdings erfolgt hier auch eine
Berechnung zusätzlicher Gebühren, nach informativer Ansage vor dem
Verbindungsaufbau
- Mobilbox unterstützt kein Fax
- Vertragsangebote toppen preislich oft das Prepaid, ohne dabei jedoch
dessen Vorteile zu bieten
- Internetpauschaltarif (Option) "Internet Pack M" (jetzt mit 300 MB
Freivolumen bis zum Einsetzen der automatischen Drosselung der Surf-
geschwindigkeit): Nutzung laut neueren AGB/Preislisten auf _Handys_
beschränkt (gilt für die meisten, z. B. Fonic, Tchibo... (noch)
nicht); bei langen Surfzeiten und hohem Verbrauch/-Volumen evtl.
Buchung der Internet Dayflat (oder minutenbasierte Abrechnung per
ZEIT an 5667 senden auswählen) sinnvoll; Vertragskunden haben
Tagesflat automatisch


--------------------

15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk?

(27.03.2009) Die Mobilfunknetze bieten z.T. sog. Ortstarife auch vom
Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020),
D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche
zu dieser Vorwahl günstiger führen.

e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher
bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann.
D2 kann man entweder BestCity (Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial
*oder* BestWeekend nutzen. Auch bei e-plus muss man sich zwischen
Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden.

o2 bietet in seinem Netz bei Genion mit der City-Option ebenfalls einen
Ortstarif an. Gespräche aus der festgelegten "City" in den eigenen
Ort und in weitere angrenzende Ortsnetze kosten rund um die Uhr 7 Cent.
Die genaue Größe der Cityzone ist unter
<http://www.de.o2.com/ext/standard/index?page_id=3996&state=online&style=standard>
abrufbar.

Bei den Genion-Tarifen mit Homezone ist innerhalb
der Homezone außerdem ein Gespräch innerhalb desselben Ortsnetzes aus dem
man die Genion-Festnetznummer hat für 3 bzw. 5 Cent pro Minute möglich.

--------------------

16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt?

(22.10.2000) Es gibt das Gerücht, dass man ein Ferngespräch als Ortsgespräch
abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telefonnummer eine
Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies
ist definitiv falsch.

Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder
ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel
sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine
Wirkung hat.

--------------------

17 Was kosten Servicenummern? (05.01.2011)

Die Vorwahlen/Nummern 0137; 0138; 0180; 01888; 0700; 00808; 0088210;
11833; 11834; 11836; 11837; 11864 werden immer von der Telekom
berechnet. Die Vorwahlen 012; 118 ohne die oben genannten fünf T-Com-Nummern;
0181 bis 0189; 0191 bis 0194; 0900 hingegen werden nicht unbedingt vom
Teilnehmernetzbetreiber oder der Preselection des Anrufers berechnet, da
hier auch anderen Firmen, so diese die jeweiligen Rufnummerninhaber sind,
die Rechnungsstellung gewährt wird.

Hier die Preise, die von der Telekom berechnet werden (nicht von
Telefonzellen, hierzu werden die Preise unter 0800-3306667 angesagt
bzw. sind auf http://blitztarif.de/telefonzelle zu finden):

012-xxx : Tarifinfo unter 0800-330-4567

0137-1/5 : 14 Ct. pro Gespräch
0137-2/3/4 : 14 Ct. pro Minute
0137-6 : 25 Ct. pro Anruf
0137-7 : 1 EUR pro Anruf
0137-8/9 : 50 Ct. pro Anruf
0138 : 14 Ct. pro Minute

0180-1 : 3,9 Cent pro Minute

0180-2 : 6 Cent pro Gespräch

0180-3 : 9 Cent pro Minute

0180-4 : 20 Cent pro Gespräch

0180-5 : 14 Cent pro Minute

0700 (Persönliche Rufnummer):
0,12 EUR/Min. (Mo-Fr 09-18)
0,06 EUR/Min. (sonst)

0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall):
Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen (00800 wird von
manchen Anbietern berechnet)

0900: Tarif vom Anbieter festgelegt und angesagt


Sonderrufnummern aus Telefonzellen:

Eine Tarifeinheit kostet 10 Cent,
01801/01802: eine Einheit dauert 15 Sekunden
01803: eine Einheit dauert 12 Sekunden
01804: die erste Minute kostet 4 Tarifeinheiten (die auf jeden Fall
anfallen), dann eine Einheit alle 15 Sekunden
01805: eine Einheit dauert 10 Sekunden
0138: 2 Tarifeinheiten für die ersten 30 Sekunden, dann eine je
angefangene 15 Sekunden, wobei insgesamt mindestens 3 Tarifeinheiten
anfallen
01371: 3 TE/Verbindung
01372/01373/01374: 2 TE für die ersten 30 Sekunden plus mindestens eine pro
nächste 15 Sekunden)
01375: 3 TE/Verbindung
01376: 5 TE/Verbindung
01377: 17 TE pro Verbindung
01378/01379: 9 TE je Verbindung
01888: wie Gespräch nach Berlin bzw. Bonn
0700: Mo-Fr 9-18 Uhr 50 Cent/Minute, in der übrigen Zeit 30 Cent pro Minute
(1 TE alle 12 bzw. 20 Sekunden)


0180er vom Handy:

Vom Handy gelten meist höhere Tarife als vom Festnetz.
Es dürfen maximal 42 Cent pro Minute verlangt werden (0180-1/3/5),
sowie höchstens 60 Cent je Anruf (0180-2/4).

Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet es sich an, alternative
Festnetznummern zu benutzen, sofern diese bekannt sind. Siehe
http://www.0180.info bzw. (vom Handy) http://mobil.0180.info

Viele Kosten von Sonderrufnummern bei Nutzung von Prepaid-Karten finden
sich unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-prepaid.html

Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf
http://www.teltarif.de/db/res-auskunft.html oder
http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3

--------------------

19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze?

(08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621),
jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um
zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch
kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine
der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon
mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze
dient folgendes Schema:

Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91,
0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98
Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99

Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes
von der Telekom festgelegt.


--------------------

20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60?

(22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise
in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten
Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung
wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen.
Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden.

Beispiele:

1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif)
60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich)
60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt
(bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen
z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig)

--------------------

21 Werbefinanziertes Telefonieren (14.05.2010)

Da die Kosten für die Vermittlung von Telefonaten zu den meistangewählten
Lokationen in den letzten Jahr(zehnt)en deutlich gesunken sind, gibt es
immer wieder Aktionsangebote, mit denen man kostenlos telefonieren kann.
GoYellow bietet mit PeterZahlt einen PC-gestützten Service an. Dieser ist
jedoch anmeldepflichtig und umfasst neuerdings auch kostenpflichtige Features.


--------------------

23 Steuerung der Vermittlungsstelle: spezielle Leistungsmerkmale
(08.10.2010)

Am analogen Telefonanschluss ("Standard-Anschluss"/"T-Net") können
die Leistungsmerkmale der Vermittlungsstelle (z. B. Anrufweiterschaltung,
SprachBox) mit DTMF-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden. Beim digitalen
ISDN-Anschluss werden Steuerungsbefehle nicht per MFV gegeben, sondern
über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch: 'Netzdialog' oder
'Netzdirekt'). Dazu muss das ISDN-Gerät keypadfähig sein. Desweiteren geht
die Steuerfunktion nicht, wenn beide B-Kanäle belegt sind bzw. auf diesen
Gespräche geführt werden. Einige Telefone funktionieren nur entweder im
Keypad- oder im normalen Modus. Theoretisch könnte man nun, da es ja
keine Rufnummern mit Raute oder Quadrat gibt, gemischt übermitteln, also
Keypad-Befehle im Normalmodus übermitteln, diese Vorgehensweise führt
jedoch (bei T-Home-Anschlüssen ISDN) zum Abbruch, es ist hier, auch beim
eventuellen Mitwählen eines Codes mit der Rufnummer, explizit Keypad
erforderlich, was bei den Vodafone-ISDN-("Komfort Classic"/"Arcor ISDN")-
Anschlüssen wiederum so implementiert ist, dass man dort eine Syntaxprüfung
vornimmt, welche bei unsinnigen Befehlen fehlschlägt, so bewirkt hier etwa
<Rufnummer gefolgt von '#'> das sofortige Durchstellen des Anrufers zum
gewünschten Rufziel "Anläuten/'Rufziel erreicht'").

Um z. B. eine AnrufWeiterSchaltung der MSN 13579 auf die Nr. 098765432
einzurichten, muss folgendes eingegeben werden: *21*098765432*13579#
Die Rufnummernangabe '0' statt '098765432' bewirkt die Aktivierung der
AWS (gilt analog dazu auch für andere Dienstmerkmale) bei *allen* MSN.
Eine Unterscheidung nach Dienstmerkmalen (z.B. nur 'Telefon') ist nicht
möglich, nur bei über das funktionale Protokoll "reservierten" ("gehört
MSN_/Gerät") AWS).

Es gibt Leistungsmerkmale, die nicht vom Kunden selbst eingerichtet oder
deaktiviert werden können, etwa das Abweisen unbekannter Anrufer (ACR)
oder das Freischalten der Identifizierung (MCID) solcher das Dienstmerkmal
CLIR benutzenden Anrufer. Diese Aufträge an den technischen Kundenservice
der Deutschen Telekom AG (Festnetzsparte) werden nur noch
anschlussbereinigt, d. h. für alle MSN je eines Kundenanschlusses,
ausgeführt.

Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluss aus vorzunehmen
gibt es die kostenlose Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS'. Diese wurde
aus Platzgründen in das nächste Kapitel übernommen.

Die Änderung der Netz-PIN (nur wirksam für PIN-geschützte Funktionen
wie z. B. die veränderbare Anschlusssperre OCBUC) erfolgt erstmalig per
*99*0000*neuePIN*neuePIN*MSN#



--------------------

23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz (29.09.2009)

Hier einige gebräuchliche Funktionen:

(Nr = Rufnummer, DK = Dienstekennung (siehe unten), Zeit in Sekunden)

Merkmal Festnetz Mobilfunk
----------------------------------------------------------------------
Alle Anrufe sofort an Nr umleiten *21*Nr# *(*)21*Nr(*DK)#
- Löschen #21# ##21#
- Deaktivieren #22# #21#
- Aktivieren *22# *21#
- Prüfen *#21# *#21#

Anrufe verzögert an Nr umleiten *61#Nr# *(*)61*Nr(*DK)#
- Dauer angeben: (immer 20 Sek.)² *(*)61*Nr(*DK)(*Zeit)#
- Löschen #61# ##61#
- Deaktivieren - #61#
- Aktivieren - *61#
- Prüfen *#61# *#61#

Bei Unerreichbarkeit an Nr umleiten - *(*)62*Nr(*DK)#
- Löschen - ##62#
- Deaktivieren - #62#
- Aktivieren - *62#
- Prüfen - *#62#

Bei Besetzt an Nr umleiten *67#Nr# *(*)67*Nr(*DK)#
- Löschen #67# ##67#
- Deaktivieren - #67#
- Aktivieren - *67#
- Prüfen *#67# *#67#

Rufnummernübermittlung
- Einschalten für dieses Gespräch - *31#Nr
- Ausschalten für dieses Gespräch *31#Nr (*31*Nr)¹ #31#Nr
- Prüfen - *#31#

Anklopfen / CallWaiting (nur für Sprachanrufe)
- Einschalten - *43#
- Ausschalten - #43#
- Prüfen - *#43#

---
¹ Bei Telekom *31#Nr, bei anderen Betreibern evtl. *31*Nr.
Bei ISDN muss in der Regel die entsprechende Funktion des Telefons
oder der Telefonanlage genutzt werden. Bei Arcor funktioniert aber
auch bei ISDN die *31*Nr (sowohl Keypad als auch als Bestandteil
der Rufnummer).

² Die Verzögerung einer Anrufumleitung läßt sich bei der Telekom über
die fernsteuerbare AWS unter 0800-3309798 bis 60 Sekunden hochsetzen.
Diese Funktion ist auch über DTMF/Keypad-Steuerbefehl *62*60# verfügbar,
die fernsteuerbare AWS steuert damit alle im Amt/Netz ausgelösten
oder am S0-Bus reservierten CFNRs, sowie die der SprachBox.


Dienstekennungen:
10 - Alle Anrufe
11 - Umleitung Sprache
12 - Alle Daten (Geschwindigkeiten/Protokolle)
13 - Umleitung Fax


--------------------

24 Allgemeine Erläuterungen zur TNet-Box und SprachBox (25.04.2010)

Die T(-Home) SprachBox kann vom eigenen Anschluss aus unter freecall
0800-3302424 eingerichtet und abgefragt werden. Bei Schaltung eines
neuen Telefontarifs wird sie binnen 3 Tagen aktiviert (im Kundenauftrag
abwählbar). Nach Ersteinrichtung ist sie automatisch für den Empfang
bei besetzt und nach Zeit konfiguriert. Diese Einstellung kann unter
http://kundenservice.telekom.de, 0800-3302424 / 0511-12331685
(letzteres Fernabfrage-Klarnummer), per Keypad, am ISDN-Endgerät
oder im Sprachboxmenü geändert werden.

In den Alttarifen 'T-Net' und 'Standard-ISDN' kann man eine erstmalige
Freischaltung der fernsteuerbaren Anrufweiterschaltung unter 0800-
3309798 vornehmen, nach deren Aktivierung die AWS-Steuerung auch
per korrespondierendem Keypad-/Tasten-Befehl mit freigeschaltet wird
(nicht in der Rufphase; kein Anklopfen). Die SprachBox kann zu den
vereinbarten Konditionen (monatl. Nutzungsgebühr) - an den Anschlüssen
dieser Tarif-Generation ebenfalls eingerichtet werden. Wer das "Komfort-
Paket" am T-Net-Anschluss hat und es kündigt, kann es nicht mehr
neu hinzubuchen (Bestandskunden-Tarifschema).

Auch die Einrichtung einer AWS an andere Ziele, oder die Einstellung der
Wartezeit bei nach-Zeit, sind im Menü der SprachBox möglich.
Zielrufnummern, die am Anschluss über die variable Rufnummernsperre/
Sicherheitspaket Plus gesperrt sind, lassen sich ebenfalls im Sprachmenü
unter 08003302424 (oder unter 08003309798) "einrichten", lediglich das
Webfrontend und der Keypad-Modus verweigern hier die (wegen des
Abweisens des Verbindungswunsches nicht bestätigungsfähige) AWS-
Aktivierung. Vorsicht! Die variable Rufnummernsperre wird auf *bereits*
*eingerichtete* Anrufweiterschaltungen hingegen *nicht* angewendet!
010-Nummern sind nicht in Mein T(-Home) einrichtbar, hier sind diese
Dienste neben Auslandsnummern als zulässige AWS-Ziele entfallen (beim
Versuch ist das Übermitteln des Formulars anschließend gesperrt). Hat man
ein solches Rufziel noch in der Eingabemaske (grau hinterlegt) stehen,
resultiert das Übermitteln eines an sich korrekten Formulars ebenfalls in
einer Fehlermeldung, man muss es durch Überschreiben entfernen bzw. die
fehlerverursachende ausgegraute Nummer durch eine zulässige ersetzen.

Die in der SprachBox (0800-3302424) oder per fernsteuerbarer AWS (0800-
3309798 eingerichteten AWS lassen sich per Keypad zwar deaktivieren,
nicht jedoch abfragen. Dies ist lediglich über das Funktionale Protokoll bzw.
im Menü des verwendeten ISDN-Endgeräts möglich.

Wer noch die alte Bedienversion der sogenannten "TNet-Box" hat (Anschluss-
Schaltung vor Juli 2008 bzw. Sprachboxeinrichtung vor Nov. 2008), hat evtl.
noch eine zweite Unterbox ("Family-Box 1") in der Hauptbox eingerichtet (wurde
einmal wegen mangelndem Kundeninteresse aus dem Sortiment genommen).
Zwischen den Familyboxen konnten kostenlos Nachrichten hin und her geschickt
werden; die Familyboxen waren im Gegensatz zur Hauptbox 0 nur von der bei der
Einrichtung der SprachBox verwendeten MSN aus ohne Passworteingabe
abfragbar; die erste Familybox war kostenfrei. Es standen mehrere Mailboxansagen
und -Menüs zur Auswahl. Die SMS-Benachrichtigung schaltet bei den TNet-Boxen
die per Telefonanruf aus; die Wartezeit bis zur Rufannahme ist nur per*62*xx#, nicht
aber im Menü einstellbar. Bei Tarifwechseln bleibt dieTNet-Box erhalten, bei Box-
Löschung nicht (SprachBox aktuelles Bedienschema). Schrittweise sollen alle TNet-
Boxen auf die aktuelle Bedienversion umgestellt bzw. an diese angeglichen werden.

Ein besonderer Service ist das Freischalten der SprachBox für Anrufe
von der eigenen Handynummer aus, denn bei aus der Box heraus
eingeleiteten Rufen - hierbei muss etwas aufgesprochen vorliegen -, erhält
man vor Verbindungsaufbau die Anrufernummer zur Bestätigung angesagt
und Zusatzkosten irgendwelcher Art entstehen (auch im Netz) nicht. Es gilt
der am Anschluss (/010330xxxxyz) eingestellte Tarif; die Rufnummer wird
unterdrückt. Mehrfachanrufe pro Sitzung sind ebenso möglich wie das
Herstellen von Verbindungen zum eigenen Anschluss. O2-Kunden können die
SprachBox nicht als Weiterleitungsziel benutzen, da freecall/0800 bei diesem
Mobilfunkanbieter als (Sonderrufnummer!) Weiterleitungsziel gesperrt ist (es ist
Privatkunden/Nichttelecoms nicht gestattet, 0800-Nummern zu schalten, diese
zahlen für eingehende Verbindungen und müssen für Boxdienste/UMS die 032-
Gasse oder die Rufnummer eines Telefonanschlusses benutzen). Die Neueinrichtung
(3-4-6) von nicht im T-Mobile-Netz geschalteten Mobilnummern ist nicht mehr
möglich, auch nicht durch die SprachBox-Hotline (bounce/Fehler im System).

Die SMS-Benachrichtigungen der Box sind kostenlos, wenn als Zielrufnummer
ein T-Mobile-Mobilfunkanschluss oder eine MSN am eigenen Anschluss
angegeben wird. Die (Fern-)Steuerung der SprachBox-Aktivität gilt immer nur
für die MSN, unter der diese eingerichtet worden ist. Für 1,05 EUR monatl.
kann die Fax-Funktionalität aktiviert werden, die eingegangenen Faxe werden
durch Versand an eine Faxnummer eingesehen. Der Empfang kann auf Telefon-
oder Faxanrufe beschränkt werden (voice, Faxweiche oder aber sofort
startender Faxempfang). Spricht der Anrufer länger als 2 Minuten auf, wird
die Verbindung nach einem Hinweis unterbrochen. Die telefonische
Benachrichtigung wird so berechnet, als ob man das Benachrichtigungsrufziel
selbst angerufen hätte (eine evtl. Anschluss-Preselection gilt hier nicht!).

Bei ISDN können gleich oben beschriebener Handyfreischaltung bis zu zwei
zusätzliche MSN für Empfang und Abfrage definiert werden, s.
http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/theme-
45859561/theme-45858948/theme-45858947/theme-62207114/faq-62338598
Von den zusätzlichen MSN verlangt die SprachBox immer das Box-Passwort,
desweiteren gilt, dass die PIN einer bei diesen evtl. bereits vorhandenen, unter
0800-3309798 eingerichteten, fernsteuerbaren AWS von der des Zugangs zur
SprachBox überlagert wird.

Die zweistündige Sperre des Logins nach dreimaliger falscher PIN-
Eingabe, auch vom eigenen Anschluss aus, ist im SprachBox- und im
Fernsteuerbare-AWS-System-08003309798 identisch. Letzteres fordert bei
Ersteinrichtung einmalig die Eingabe des Passworts (bei einer parallel
vorhandenen SprachBox wird deren Passwort in der Eingabe bestätigt). Bei
PIN-Fehlern von fremd wird der Dienst nicht gesperrt, sondern nur für den
unberechtigt anrufenden Anschluss blockiert (2 h lang), ferner kann nach
sechmaliger Falscheingabe vom eigenen Anschluss aus durch die nach
diesem Vorgang automatisch zugeschaltete SprachBox-Hotline 0800-
3304747 auf Aufhebung der Boxsperre/new lives, oder alternativ auf Box-
default-PIN (letzte vier Ziffern der MSN) zurückgesetzt werden. Die
Änderung des Passworts der fernsteuerbaren AWS gelingt nur durch
Einrichten einer SprachBox unter deren MSN (Vorsicht, Zweitboxen sind,
wie im Einrichtungsdialog neuerdings auch angesagt, kostenpflichtig!).

Unter http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/1/1TR67-V1.0.pdf steht
eine ausführliche Anleitung speziell zum Universalanschluss (ISDN) zur Verfügung.
Weitere Details zum Thema fortgeschrittene Nutzung der SprachBox enthalten
u. a. auch die Dokumente zur Festnetz-SMS.


--------------------

25 Benachrichtigung bei verpassten Anrufen im Mobilfunk (09.12.2010)

Bei allen vier Mobilfunk-Anbietern ist es möglich, sich auch über einen
von der Mailboxfunktion unabhängigen Dienst über entgangene Anrufe
per SMS benachrichtigen zu lassen. Dieser ist bei Vertragsabschluss nach
der bedingten Weiterleitung auf die Mailbox (z. B. *#004*333**15# bei O2)
voreingestellt bzw. tritt nach deren Aufhebung in Kraft, bei o2 und
Telekom.de nicht nur bei Nichtverfügbarkeit (*#62#), sondern auch im
Besetztfall, bei Vodafone *nur* bei Nichtverfügbarkeit. Die Weiterleitung
auf die Nummer des Dienstes nach einer festgelegten Zeit oder nach dessen
zuvor erfolgter Deaktivierung ist nur bei Vodafone gesondert einrichtbar
(bei T-Mobile nach "Diensten" unterteilt), die unbedingte (*21*) bei keinem
der in der Liste befindlichen Anbieter. Der Dienst ist generell frei, dem
Anrufer entstehen jedoch i. d. R. Kosten, da zum Abspielen einer "sinnvollen
Ansage" naturgemäß keine kostenlose Netzerrorcode-Meldung, wie Vodafone sie
teilweise (!) verwendet, abgespielt werden kann. Bei T-Mobile begegnet
man dem daraus resultierenden abrechnungstechnischen Problem durch
das automatische Auspflegen der entstandenen Verbindungen (zum Dienst
"Rückrufbitte per SMS") im netzinternen billing-System (auch bei den
Resellern), bei O2 hingegen lässt man die Anrufe - die dafür bei Aktivieren
der Rufnummernunterdrückung beim Anrufer als nicht vom SMS-
Benachrichtigungs-Dienst anzunehmende Anrufe behandelt werden -
voll gelten und rechnet sie ab. Bei Telekom.de kann man bestimmen, dass
_kein_ Anrufer eine Verbindung erhält, der auf der virtuellen Nummer des
Dienstes landet, indem man nur den "Komfortdienst Entgangene Anrufe per
SMS" stehen lässt. Inzwischen haben sich alle Anbieter zum Abschalten
der Nicht-Mailbox-Dienste auf Anfrage hin durchgerungen, wobei das
Kundenanliegen teilweise falsch interpretiert werden kann (Dienst nicht
kostenpflichtig und auf den jeweiligen Anschluss beschränkt).

FUNKTION| Telekom |Vodafone| O2 | E-Plus
---------------------------------------------
1 | ja | ja | nein | nein
1.1 | ja | nein | _entfällt_
2 | ja | nein | nein | nein
3 | ja | ja | nein |entfällt
4 | nein | nein | nein | nein*
5 | ja | _nein_

SCHLÜSSEL
1 Wiedererreichbarkeitsstatus wird signalisiert
1.1 dieses Feature abschaltbar vom Angerufenen (separater Dienst)
2 "Rückrufbitte per SMS" implementiert (netzintern nur bei Nichtmelden!)
3 Rufnummer des Dienstes _rein_ virtuell --> nicht "direkt" anrufbar (bei
O2 gegen Anrufe geschützt, weist diese jetzt ab; nicht als Anruf-
weiterschaltungsziel eintragbar, z. B. per *61*01793000400*11#)
4 Dienst meldet auf Wunsch auch bei eingeschaltetem Handy kostenlos
* War früher einmal (bei Direktanruf auf die Mobilbox) möglich, jetzt
aber so umgestellt, dass dies nur noch bei _aktiver_ Mobilbox geht
5 Im Netz deaktivierbare Mailbox als "Kein Anschluss..."-Ziel


--------------------

26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk (08.06.2010)

Seit dem 1.11.2002 ist es möglich, die eigene Mobilfunknummer bei einem
Anbieterwechsel zu behalten. Hierzu muss zunächst eine fristgerechte
Kündigung des alten Vertrags erfolgen (bei Prepaid: Verzichtserklärung
abgeben, dass man auf die erbrachten Dienstleistungen und das Restguthaben
bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Portierungsgebühr verzichtet und
die Nummer freigegeben werden soll; o2 bietet ein solches Formular
beispielsweise auf www.o2.de zum Download an). Frühestens vier Wochen vor
Auslaufen des Vertrags und bis zu 123 Tage nach Auslaufen kann dann der neue
Vertrag abgeschlossen werden, bei dem man angeben muss, welche Nummer man
darauf übernehmen möchte. Oft bietet der neue Anbieter die Erstattung der
Portierungsgebühren mittels einer Pauschale an, wobei auch schon (wurde
untersagt) mit einem "Erlass" der Portierungsgebühr-*eingehend* geworben
wurde. Die Obergrenze für die Portierung-ausgehend beträgt (BNetzA) 30,72¿.
Bei Prepaid ist die Zeit für die Rufnummernmitnahme in der Regel kürzer, so
nennt beispielsweise Congstar 31 Tage nach Abschaltung, nach denen die Nr.
bei ihnen wieder in den Pool fällt, und 45 Tage bis zur Erstattung des evtl.
verbliebenen Restguthabens, wenn eine Congstar-Prepaidkarte gekündigt wird.
Die Portierungsgebühren werden in der Regel von der Karte abgebucht, also
ist vorher für ausreichendes Guthaben zu sorgen oder dieses per Voucher oder
Banküberweisung mit eingehaltenem Mindestbetrag ausreichend aufzustocken.

Wird die Nummer dann doch nicht portiert, ist sie verloren bzw. für eine Frist
von mindestens sechs Monaten gesperrt. Dies gilt ohne Rücksichtnahme auf
Fremd- oder Eigenverschulden für alle Prepaidkarten und alle Angebote ohne
aufpreispflichtige Wunschrufnummer.

D1-Kunden können unter 4387 kostenlos abfragen, zu welchem Mobilfunknetz
eine Rufnummer gehört (auch per SMS für 19 Cent möglich: Einfach die Nummer
in eine SMS schreiben und an die 4387 schicken), bei D2 ist dies unter 12313 und
bei E-Plus unter 10667 möglich (beide ebenfalls kostenlos). O2 bietet diese Info per
kostenloser SMS-Abfrage an: SMS mit "NETZ 01..." an 4636. Die Deutsche
Telekom AG stellt kostenpflichtig (14 Ct./Minute, ab März 2010 ist dieser Preis
ohne Spielraum nach oben für alle Festnetzanschlussanbieter vorgeschrieben, wobei
nach wie vor keine ausdrückliche Verpflichtung zur Aufnahme aller Angebote unter
diesen Nummern vorhanden ist) einen Abfragedienst unter der 01805-001133 zur
Verfügung. Wer die Mobilfunk-internen Abfragenummern "fremd" verwenden will,
wählt bei Telekom/T-D1 die 0171-252-, bei E-Plus einfach-0177 vor der Abfrage-
Kurzwahl. Bei Vodafone kommt dabei jedoch lediglich eine kostenpflichtige
"(Nummer aus Fremdnetz) Gesperrt"-Mitteilungsansage.

--------------------

27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz (17.09.2006)

Wie im Mobilfunk, kann auch im Festnetzbereich die Rufnummer zum neuen
Anbieter mitgenommen werden, es ist hier wichtig, dass die Rufnummern
beim derzeitigen Netzanbieter noch nicht gekündigt bzw. abgeschaltet
sind, da sonst keine Rufnummernmitnahme mehr möglich ist. Die T-Com
verlangt für die Rufnummernmitnahme eine Gebühr von 7,89 Euro für die
erste Rufnummer (MSN) und 0,41 Euro für jede weitere MSN.
Es müssen mindestens 3 MSN mitgenommen werden, eventuell zusätzlich
vorhandene Nummern können gekündigt werden.

Die Firma Arcor erstattet Geschäftskunden die Portierungskosten, die die
Telekom dem Kunden in Rechnung stellt, in Form einer Gutschrift auf der
ersten Rechnung. Bei Privatkunden erstattet Arcor die Portierungskosten
bisher leider (noch?) nicht.

--------------------

A Einige Begriffe (09.07.2006)

Gassenbesetzt

bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei
manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen
der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem
Besetztzeichen mit doppelter Frequenz: düt-düt-düt-düt
(im Gegensatz zu dühdüt-dühdüt-dühdüt bei Teilnehmerbesetzt)

Abkürzungen

AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß)
HTH = Hope This Helps
IMO = In My Opinon (meiner Meinung nach),
IMHO = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach)
f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe
(Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per
EMail gehen)

Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym

====================

Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von
mir sehr gerne angenommen. (Mail an ***@marclanger.de). Dies
gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe.
Die FAQ findet Ihr auf http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt
Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen
Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/
Tobias Fleck
2011-04-04 10:12:26 UTC
Post by Marc Langer
24 Monate. Wenn der Kunde über kein Guthaben mehr verfügt, wird die
kostenpflichtige Telefoniefunktion abgehend (0800) abgeschaltet.
Das habe ich vor kurzem wieder genau andersrum beobachtet, bei einer
Karte von blau.de. AllerdingsBums gab es da auch schon fehlgeschlagene
Verbindungen, die genauso *aussahen* . ;-) Sie erhalten den
Dreiklanggong_nicht_den_Dreiklang-TonE auch bei VodafoneE
--
Kann man also rausnehmen.
Tobias Fleck
2011-04-04 10:55:57 UTC
Ich habe kein schlechtes Gewissen
dabei

Ich finde halt immer wieder Fehler. Und die anderen HeinIs können ja
auch mal was machen, wieder mal,
ich kann mich begrenzen, da ist keine Berechnung, kein schlechter Wille
dahinter

Vodafone, CallYa-Karte:
* Kostenlose "Visual Mailbox" per MMS, unter 12051 Administration (bei
einigen Reseller-Angeboten, z. B. smobil, _nicht_ verfügbar)
* Eigene "WebSessions"-SIM-Karten ohne Telefonie- und SMS-Funktion
* Unter http://performance.vodafone.de kann die Qualität der
Bilder und Bewegtbildinhalte beim Surfen differenziert eingestellt
werden (schlechtere Qualität = schnellere Übertragung, bessere
Qualität ==> langsamer), wenn WAP 2.0-Seite vom Handybrowser
dargestellt wird (APN web.vodafone.de)
* Flexibel zubuchbare Tarifoptionen für Vieltelefonierer, (Netzintern-)
SiMSer und Powersurfer (wap.vodafone.de-Zugang oder WebSession-
"Häppchen") buchbar; Fremdnetzleistungen jedoch nur "im Paket", nicht
"flat"
* Die reseller-CallYa-Karten unterscheiden sich in einigen Tarif-
Sonderaktionen und technischen Features (Mein Vodafone) mglw.
geringfügig von dem "Originalangebot", den bei _Vodafone_
supporteten CallYa-Karten
+ Karte verfällt nicht wegen langer Nichtnutzung ist machbar,
allerdings bei Marken (EDEKAmobil, mobilcom-CallYA, ...) keine
direkte Kontrolle und oft *endgültige* Abschaltung
+ Community-Funktionen für Kinder (CallYa-Karten "zum Laufzeitvertrag")
oder auch für zum Pauschalpreis erreichte "Freundschaftsnummern" auch
per Vodafone-Prepaid möglich (einige Anbieter haben Laufzeitverträge
für Fremdnutzung im Angebot, was deutlich höhere Kostenrisiken birgt)
+ "CallYa OpenEnd Internet"-Tarif schaltet tagesflatbezogen (99 Cent)
den APN für Vollzugriff aufs Internet frei (web.vodafone.de),
ansonsten ist dieser inoffiziell nutzbar (gilt nur CallYa-Karten,
neuerdings auch für smobil, die intern als CallYas laufen!),
vorausgesetzt, die Internetflat wurde nicht gebucht, da dann
automatisch eine Sperre (aufhebbar, dann aber Kosten!) gesetzt wird;
200 MB Freivolumen bei Monatssurfflat für 9,99 EUR (APN
wap.vodafone.de), das Surfen erfolgt sonst im 5-Minuten-Takt à 45 ct
Blöcken oder (kommt evtl. sehr teuer!) volumenbasiert
+ Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie in den
Laufzeitvertragstarifen; neben Auslandssperre Dreierkonferenz,
Anklopfen und Makeln verfügbar
+ Gute 3.5G/UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland; Mobile TV über UMTS
über die "UMTSlive!flat"-Tarifoption preisgünstig abonnierbar
+ Abfrage der Kosten des letzten Vorgangs (Telefon/Msg./Daten) per *102#
+ Rufnummernmitnahme auf eine (neue) CallYa-Karte in Vodafone-Shops
möglich (zeitlich zunächst begrenzte Aktion, zeitgleich zur
Wunschrufnummer "sonst, will ich keine brauche aber welche"
http://www.teltarif.de/vodafone-wunschrufnummer-service-technologie
/news/40950.html eingeführt)
+ Fernabfrage einer Mailbox über Anruf mit Karte mit kostenloser
Eigene-Box-Abfrage gratis, hierüber auch E-mail-Postfach abfragbar
- 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar
- Best Friend (Alttarif): Änderung der Nummer kostet 5 EUR; auf ähnliche
Weise erzwingt Vodafone indirekt den Wechsel in den OpenEND, denn dort
kann man nicht mehr verbleiben, ohne eine versteckte Grundgebühr zu
zahlen (die Tarifwechsel kosten nach dem zehnten Mal; Reseller-CallYa-
Karten sind (noch) nicht davon betroffen, verfallen aber ohne Nutzung)
- "Tarif Nummer 1" CallYa 5/15 sowie der CallYa International ohne
(UMTS-)Videotelefoniefunktion (ist aber nach Aufbuchen der
"Happylive!UMTS"-Option ohne weiteren Aufpreis wieder möglich)
- Mailbox unterstützt kein Fax
- Zugriff auf PC-realisierte Telefonie- und Mobilboxfunktionen, sowie
Web-frontend-SMS in Fremdnetze nur in Vertrag
- Bei Wechsel in Vertrag besteht eine 24-monatige Vertragslaufzeit, die
sich jeweils um 12 Monate, zusammen mit hinzugebuchten Tarifoptionen,
außer den naturgemäß kürzer gedachten bzw. befristeten, verlängert
- Nutzung von VoIP/Internettelefonie und Tethering nicht erlaubt;
wie auch bei T-Mobile zusätzlich immer auch "Instant Messaging"
(funktioniert aber bei beiden Anbietern störungsfrei, zumindest in
den Basisfunktionen); wer auf diese Weise (Telefonieren übers
Internet) Telefonkosten sparen will, bekommt auf Dauer auch die
Vodafone-_Prepaid_-Karte gekündigt; Tethering/"Laptopsurfen" mit dem
"FYVE"-Angebot, per "WebSessions" oder (als Vertragskunde) im
Aktionstarif (nachfragebedürftig, sonst kostenpflichtige
Zusatzoption) aber wieder zugelassen
--
schon weg